Apple soll am 13. Oktober 2026 seine lange erwartete Smart-Home-Zentrale vorstellen, die in Berichten als Home Hub oder HomePad bezeichnet wird. Das berichtet 9to5Mac unter Berufung auf Bloomberg-Reporter Mark Gurman; eine offizielle Bestätigung von Apple gibt es bislang nicht, die Angaben beruhen auf Berichten und Leaks. Das Gerät soll mit einem rund 6 Zoll großen Display kommen und in einer Variante zum Hinstellen sowie einer zur Wandmontage erscheinen. Darauf läuft den Berichten zufolge ein eigenes Betriebssystem namens homeOS, das Elemente anderer Apple-Systeme kombiniert: Widgets wie auf dem iPhone, App-Gestaltung wie auf dem iPad und Symbole im Stil der Apple Watch. Die Standardoberfläche soll stark auf Fotodiashows und Uhranzeigen setzen, ähnlich dem StandBy-Modus des iPhones. Gesteuert wird per Sprache über die neue Siri sowie per Touch. Geleakte Bilder zeigen vier Farbvarianten, genannt werden Silber, Space Grau, Starlight und Rose Pink. Weiteren Berichten zufolge plant Apple außerdem ein neues Apple TV 4K und einen überarbeiteten HomePod mini. Wie SmarthomeAssistent berichtet, experimentiert Apple zudem mit einer Kamera, die statt eines Videostreams KI-gestützte Beschreibungen des Geschehens liefern soll. Für Nutzer von HomeKit wäre das Gerät die erste eigene Steuerzentrale mit Bildschirm aus Cupertino.
SwitchBot Lock Ultra Max im Test: Entriegelt in gut einer Sekunde
SmarthomeAssistent hat das neue smarte Türschloss SwitchBot Lock Ultra Max getestet und vergibt die Bestnote 1,0. Das Schloss entriegelt im Test in rund 1,1 Sekunden und ist damit deutlich schneller als sein Vorgänger, das SwitchBot Lock Ultra; beim Tempo liegt es auf Augenhöhe mit dem Nuki Pro. Der Motor ist hörbar, das Geräusch dauert aber nur sehr kurz. Antrieb, Montage und Design wurden vom Vorgänger übernommen, wer das Ultra kennt, findet sich also sofort zurecht. Der Preis liegt aktuell bei 339,99 Euro.
Software & Plattformen
Home Assistant Cloud heißt jetzt Home Assistant Link
Nabu Casa, das Unternehmen hinter der Open-Source-Plattform Home Assistant, benennt seinen Abodienst Home Assistant Cloud in Home Assistant Link um. Die Begründung steht schon in der Überschrift des Blogeintrags: Die großen Tech-Konzerne hätten den Begriff Cloud ruiniert. Er werde inzwischen mit ständig steigenden Abopreisen, Ausfällen und Datensammelei verbunden, und genau dafür wolle der Dienst nicht stehen. Home Assistant Link wird deshalb als privater, optionaler Zusatz ohne Lock-in und ohne geschlossenes Ökosystem positioniert; Home Assistant selbst läuft weiterhin vollständig lokal. Der Dienst war 2018 gestartet worden, um den Fernzugriff auf die eigene Installation zu vereinfachen und zugleich die Open-Source-Entwicklung zu finanzieren. Der Großteil der Abo-Einnahmen fließt heute an die Open Home Foundation, die das Projekt trägt. Auch The Verge griff die Ankündigung am selben Tag auf und stellte sie als klare Abgrenzung zu den Cloud-Modellen der großen Anbieter dar.
Tests & Vergleiche
ECOVACS DEEBOT T90S PRO OMNI im Test: starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
SmarthomeAssistent hat den Saug- und Wischroboter ECOVACS DEEBOT T90S PRO OMNI getestet und bewertet ihn insgesamt mit gut (1,8), beim Preis-Leistungs-Verhältnis sogar mit sehr gut (1,0). Auf Hartböden saugt der Roboter nahezu perfekt: Von 100 Gramm Testschmutz nahm er 99,76 Gramm auf. Haare wickeln sich nicht um die Bürste, und die Wischleistung mit Fleckenerkennung überzeugt, wobei die rotierende Wischwalze auf bis zu 100 Grad Celsius erhitzt wird. Für die Hinderniserkennung kombiniert das Gerät LiDAR und Kamera. Schwächen zeigt der DEEBOT auf hochflorigen Teppichen, wo der Test nach drei Fehlversuchen abgebrochen wurde, und in Ecken, weil eine ausfahrbare Seitenbürste fehlt. Der aktuelle Preis liegt bei 699 Euro bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 799 Euro.