Amazon bringt eine neue Generation des Fire TV Stick 4K auf den Markt, die ab sofort erhältlich ist. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 74,99 Euro, zum Start gibt es den Stick bis zum 12. Oktober für 34,99 Euro. Der Stick selbst ist schlanker geworden und lässt sich über USB-C direkt am USB-Anschluss des Fernsehers mit Strom versorgen. Im Inneren arbeiten ein Quad-Core-Prozessor mit 1,7 GHz und laut Bericht 8 GB RAM, dazu kommen Wi-Fi 6 und Bluetooth Low Energy. Als Betriebssystem läuft Amazons eigenes Vega OS statt des bisherigen Android-basierten Fire OS. Deutlich verändert wurde die Fernbedienung: Sie hat eine asymmetrische Form mit flacher Ober- und gerundeter Unterseite, besser unterscheidbare, texturierte Tasten und eine Home-Taste mit Metalloberfläche. Amazon verspricht eine um 20 bis 40 Prozent höhere Geschwindigkeit als bei der Konkurrenz, nennt allerdings nicht, mit welchen Modellen verglichen wurde.
Apple verkauft Aqara-Thermostat und weiteres Zubehör im eigenen Store
Apple hat sein Zubehörsortiment um Geräte von Aqara erweitert und verkauft sie nun direkt. Darunter ist der Aqara Thermostat Hub W200 für 169,95 US-Dollar, der HomeKit unterstützt und Apples adaptive Temperaturregelung sowie die Funktion Clean Energy Guidance beherrscht. Vermarktet wird er zusammen mit dem Klimasensor Aqara Climate Sensor W100. Für HomeKit-Nutzer bedeutet das, dass sich Heizung und Raumklima mit Geräten aus dem Apple Store direkt in der Home-App steuern lassen.
SwitchBot Lock Ultra Max im Test: Entriegelt in rund einer Sekunde
Smarthomeassistent.de hat das smarte Türschloss SwitchBot Lock Ultra Max getestet und vergibt in Leistung und Preis-Leistung jeweils die Note 1,0. Das Schloss ver- und entriegelt die Tür in etwa einer Sekunde und liegt damit gleichauf mit dem Nuki Pro. Bedienen lässt es sich per App, mit NFC-Karten und über das optionale Keypad Vision Pro auch per Gesichts- oder Handflächenerkennung. Der Akku ist austauschbar, hält laut Test etwa neun Monate und wird per USB-C geladen. Die Motorgeschwindigkeit lässt sich einstellen, inklusive eines leisen Nachtmodus, außerdem kann das Schloss nach dem Schließen der Tür automatisch absperren.
Software & Plattformen
Home Assistant 2026.10: Neue Matter-Funktionen für Lecksensoren, Schlösser und Strommessung
Die kommende Version 2026.10 von Home Assistant bringt eine Reihe neuer Matter-Funktionen mit, die stabile Fassung soll am 7. Oktober 2026 erscheinen. Wassermelder wie der IKEA KLIPPBOK bekommen eigene Schalter, mit denen sich Lichtsignal und Alarmton getrennt ein- und ausschalten lassen. Für smarte Türschlösser kommt eine Ein-Tasten-Sperrfunktion hinzu: Nutzer legen fest, ob ein einzelner Tastendruck am Schloss die Tür verriegelt. Geräte mit Strommessung können künftig zusätzlich Netzfrequenz und Leistungsfaktor melden. Abseits von Matter vereinfacht das Update Automationen mit der neuen Bedingung „Triggered by“, mit der sich abfragen lässt, welcher Auslöser eine Automation gestartet hat. Außerdem gibt es ein neues Karten-Dashboard mit visuellen Markierungen. Wer die Neuerungen vorab ausprobieren will, kann bis zum Release die Beta-Version nutzen.
Home Assistant Cloud heißt jetzt Home Assistant Link
Home Assistant benennt seinen Cloud-Dienst in Home Assistant Link um. Begründet wird der Schritt damit, dass der Begriff Cloud durch die Angebote großer Tech-Konzerne geprägt sei, der eigene Dienst aber grundsätzlich anders funktioniere. Er ist optional, alle Geräte laufen auch ohne Abonnement weiter, und die Daten der Nutzer bleiben verschlüsselt und privat. Finanziert wird der Dienst über die gemeinnützige Open Home Foundation. Am Funktionsumfang ändert sich nichts: Home Assistant Link bietet weiterhin Online-Sprachverarbeitung, Cloud-Backups und die Anbindung an Alexa und Google Home, während die Steuerung im Heimnetz lokal bleibt.
Gemini in Google Home versteht Sprachbefehle besser
Google verteilt ein Update für Gemini in Google Home, das die Sprachsteuerung verbessern soll. Hintergrundgeräusche werden besser herausgefiltert, und der Assistent kann Befehle zuverlässiger von Gesprächen im Raum unterscheiden. Optimiert wurde die Erkennung außerdem für mehrsprachige Haushalte, vor allem wenn drei oder mehr Sprachen gesprochen werden. Häufig genutzte Befehle werden schneller ausgeführt. Behoben wurde zudem ein Fehler bei smarten Lampen: Ein Befehl auf 0 Prozent Helligkeit schaltet das Licht jetzt korrekt aus, statt es auf minimaler Helligkeit weiterleuchten zu lassen.
Nanoleaf bringt Lichtsteuerung per MCP-Server in ChatGPT und Claude
Nanoleaf hat einen eigenen MCP-Server veröffentlicht, also eine Schnittstelle nach dem Model Context Protocol, über die sich die Leuchten des Herstellers direkt aus KI-Anwendungen steuern lassen. Unterstützt werden unter anderem ChatGPT, Claude, Gemini CLI und andere MCP-fähige Programme. Nutzer beschreiben die gewünschte Lichtstimmung in natürlicher Sprache, die KI setzt das in Helligkeit, Farbe und Farbtemperatur um. Auf Wunsch bezieht das System auch Wetter- und Kalenderdaten ein, um die Beleuchtung automatisch anzupassen. Steuern lassen sich Szenen, Playlists, zirkadiane Beleuchtung, 4D-Effekte und Screen Mirror.
Bazarr 1.6.3-beta.3 behebt Absturz beim Massen-Download
Für die Untertitel-Verwaltung Bazarr ist die Beta-Version 1.6.3-beta.3 erschienen. Sie behebt einen Absturz beim Massen-Download von Untertiteln, indem Abfrageergebnisse vor der Weiterverarbeitung auf leere Werte geprüft werden. Die Abfrage der Film-Sperrliste wurde umgebaut und unterstützt nun Seitenumbruch. Neu ist außerdem, dass sich lang laufende Vorgänge abbrechen lassen, etwa die Synchronisierung von Serien und Filmen, die Untertitel-Indizierung und die Suche nach fehlenden Untertiteln.
Tests & Vergleiche
Fensterputzroboter im Alltagstest: ECOVACS WINBOT W3 OMNI vorn
home&smart hat Fensterputzroboter im Alltag getestet. Testsieger mit 90 von 100 Punkten ist der ECOVACS WINBOT W3 OMNI, der mit einer Multifunktionsstation mit integriertem Akku, systematischer Navigation und sehr guten Reinigungsergebnissen überzeugt. Preis-Leistungs-Sieger wird die Dreame C1 Station mit 88 Punkten, bis zu 180 Minuten Laufzeit und vielseitiger App-Steuerung. Als günstige Alternative empfiehlt die Redaktion den MOVA N1 für 249 Euro, der mit 82 Punkten abschneidet und eine höhere Sprühfrequenz bietet. Alle getesteten Modelle haben Absturzsensoren und ein Sicherungsseil.
Balkonkraftwerk-Speicher im Vergleich: Anker SOLIX 4 Pro gegen EcoFlow STREAM Ultra X
home&smart vergleicht zwei Premium-Speicher für Balkonkraftwerke. Der Anker SOLIX 4 Pro speichert 5 kWh, nimmt über vier MPPT-Eingänge bis zu 5.000 Watt Solarleistung auf, speist 800 Watt ins Hausnetz ein und liefert im Inselbetrieb 2.500 Watt; Anker gibt mehr als 10.000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von über 15 Jahren an. Der EcoFlow STREAM Ultra X kommt auf 3,84 kWh, bis zu 2.000 Watt Solareingang, bis zu 2.300 Watt Ausgangsleistung und mehr als 6.000 Zyklen. Mit 1.499 Euro ist der Anker deutlich teurer als der EcoFlow für 1.049 Euro, lässt sich dafür aber besser erweitern und lädt schneller per Sonne. Den EcoFlow sieht der Vergleich als günstigere Wahl mit starken Notstromausgängen.