Neue Geräte & Produkte
Apple baut mit LG und Schneider Electric erstmals eigene Smart-Home-Geräte
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: theverge.com
Apple hat die Apple Home Collection vorgestellt, eine Reihe aus Kameras, Thermostaten, Sensoren, einem smarten Türschloss und einer Video-Türklingel, alle mitentwickelt mit LG Electronics und Schneider Electric. Sie kommen zusammen mit HomeView, Apples erstem Smart Display. Die Produkte beginnen laut The Verge bei 200 Dollar. Apples Vizepräsidentin für Produktmarketing im Bereich Home, Kaiann Drance, begründet den Schritt damit, dass Matter die Grundlage geschaffen habe und die KI-gestützte Siri eine Sprachsteuerung ermögliche, die ein eigenes Heimgerät tragfähig macht. Die Einrichtung soll mit einem Fingertipp funktionieren, ohne eigenes Konto und ohne eigene App; alle Daten sind laut Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt. Für die Installation arbeitet Apple über seine Stores mit ADT zusammen. Drance betont, dass das bisherige Angebot aus Matter- und „Works with Apple Home“-Geräten bestehen bleibt. Laut Parks Associates ist der größte Hemmschuh für Smart-Home-Käufer, dass sie keinen Nutzen sehen; Datenschutz, Komplexität und Kosten folgen auf den nächsten Plätzen. Die gesamte Reihe startet laut The Ambient im Dezember zunächst in Kanada und den USA, in Großbritannien kommen zunächst die Kameras und die Video-Türklingel. Zu den LG-Geräten zählen drei Kameras mit bis zu 2,5K und lokaler Speicherung, ein Smart Deadbolt Lock mit Apple Home Key und Ultrabreitband sowie ein Smart Thermostat; jedes Zubehör braucht einen Apple-Home-Hub wie HomePod, Apple TV 4K oder HomeView.
Shelly Presence Gen4 erkennt Personen per Radar statt per Kamera
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: theverge.com
Shelly hat den Presence Gen4 vorgestellt, einen Sensor, der mit mmWave-Radar Anwesenheit, Bewegungen und Aktivitäten von Menschen und Haustieren erkennt, ohne zu filmen. Er kostet 84,99 Dollar und ist ab sofort im Shelly-Onlineshop erhältlich; Amazon und Best Buy sollen bald folgen. Laut Hersteller deckt er mit seinem 140-Grad-Blickfeld Räume bis etwa 650 Quadratfuß ab, rund 60 Quadratmeter. Er lässt sich auf ein Regal stellen oder an die Wand montieren und braucht einen Stromanschluss für das USB-C-Kabel. Integriert wird er in Google Home, Apple Home, Amazon Alexa, Samsung SmartThings und Home Assistant, unterstützt werden Wi-Fi, Bluetooth, Zigbee und Matter. Bis zu zehn frei einstellbare Erkennungszonen erlauben etwa, dass eine Lampe nur angeht, wenn jemand am Schreibtisch sitzt. Über die Empfindlichkeit lässt sich einstellen, dass ein Saugroboter am Boden keine Automation auslöst. Der Sensor folgt auf die abonnementfreie Sicherheitskamera von Shelly, die im Vormonat für 50 Dollar auf den Markt kam.
Amazon stellt KI-Armband Bee Frontier und Clip Bee Eclipse vor
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Amazon hat mit dem Bee Frontier ein Armband und mit dem Bee Eclipse einen magnetischen Aufsatz für die Smartphone-Rückseite vorgestellt. Beide erfassen auf Wunsch Gespräche und erstellen daraus Zusammenfassungen, Erinnerungen und Aufgaben. Das Frontier hat zwei Mikrofone mit Geräuschfilterung, soll bis zu sieben Tage Akku haben und ist nach IP67 geschützt; es gibt die Farben Lavender, Sage und Onyx. Der Eclipse ist ungefähr so groß wie eine Kreditkarte und soll mehr als 21 Tage Akkulaufzeit bieten. Beide lassen sich per Taste ein- und ausschalten, eine LED zeigt die Verarbeitung an. Verbunden werden können Gmail, Google Calendar und Microsoft Outlook sowie Apple HealthKit und Fotos. Über kompatible Echo-Geräte und Alexa+ sollen sich Zusammenfassungen und Aufgaben per Sprache abrufen lassen. Amazon gibt an, Audiodaten würden während der Verarbeitung gelöscht und Transkripte verschlüsselt und jederzeit löschbar gespeichert; ob die Geräte alle europäischen Datenschutzanforderungen erfüllen, ist laut Bericht nicht geklärt. Das Frontier kostet in den USA 74,99 US-Dollar, der Eclipse soll mindestens 99,99 US-Dollar kosten, einen Verkaufsstart in Deutschland gibt es bislang nicht. Die kostenlose Version speichert 14 Tage, für mehr Funktionen ist Bee Pro für 11,99 US-Dollar im Monat nötig.
Software & Plattformen
Apple Home bekommt mehrere neue Funktionen, darunter NFC-Kopplung und Matter Binding
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: matteralpha.com
Apple hat mit HomeView, einem Smart Display, einer aktualisierten Apple TV 4K und einem zweiten HomePod mini die bisher größte Hardware-Erweiterung für Apple Home vorgestellt. Dazu kam die Apple Home Collection, eine Zubehörreihe, die gemeinsam mit LG Electronics und Schneider Electric entwickelt wurde. Die Produktseiten der neuen Zubehörgeräte deuten laut matteralpha auf mehrere tiefergehende Neuerungen hin. Die Einrichtung des LG Smart Thermostats und des LG Smart Deadbolt Lock lässt auf NFC-Kopplung schließen, bei der das iPhone nur an das Gerät gehalten wird, statt einen Code abzutippen. Unklar ist, ob Apple den offiziellen Matter-1.6-NFC-Standard nutzt oder einen eigenen Weg geht. Der LG Temperatursensor soll sich laut Apples Produktseite auch mit fremden Matter-Thermostaten koppeln lassen, was auf Matter Binding in Apple Home hindeutet. Matter Binding erlaubt es, dass ein Sensor oder Wandschalter seinen Zustand direkt an ein anderes Gerät schickt, auch wenn der zentrale Hub ausfällt. Bisher boten Eve, Aqara und Inovelli diese Funktion nur in ihren eigenen Apps an. Alle Partnergeräte der Apple Home Collection sollen Thread unterstützen, und die Zubehörgeräte sollen das lokale Thread-Netz verstärken.
SwitchBot und Nanoleaf lassen sich jetzt über Apples HomeView steuern
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: the-ambient.com
Apple hat HomeView am 13. Oktober vorgestellt, das 299 Dollar beziehungsweise 299 Pfund kostet, einen 7-Zoll-Touchscreen hat und zugleich als Matter-Controller und Thread Border Router dient. SwitchBot und Nanoleaf haben dazu eine gemeinsame Anleitung veröffentlicht. Sie zeigt, wie sich SwitchBot-Vorhänge, Lock-Vision-Schlösser, Sensoren, Steckdosen, Schalter, Luftpflegegeräte und ausgewählte Saugroboter sowie die Nanoleaf-Leuchten über HomeView per Fingertipp oder Siri bedienen lassen. Routinen wie „Good Morning“, „Movie Night“ oder „Good Night“ können in Apple Home Vorhänge öffnen und Lichter ändern. Viele SwitchBot-Geräte funken per Bluetooth und benötigen einen SwitchBot Matter Hub, was zusätzliche Kosten verursacht, wenn man keinen besitzt. Die Anleitung ordnet die kompatiblen Produkte nach Räumen. Apple verkauft HomeView laut Bericht nicht in der Europäischen Union, solange Siri AI dort nicht verfügbar ist. In Großbritannien soll es am 13. November erscheinen.
Philips Hue: Neue App-Version 6.3.0 schaltet bei fehlender Bewegung auf eine Szene statt aus
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Philips Hue hat seine App auf Version 6.3.0 aktualisiert, die die automatische Lichtsteuerung bei ausbleibender Bewegung erweitert. Bisher konnte man festlegen, ob das Licht nach einer bestimmten Zeit ohne Bewegung ausgeht, unverändert bleibt oder in den vorherigen Zustand zurückkehrt. Neu ist die Option, stattdessen automatisch eine zuvor gewählte Lichtszene zu aktivieren, etwa eine gedimmte Grundbeleuchtung im Flur oder im Wohnzimmer. Laut den offiziellen Versionshinweisen gilt die Funktion nicht nur für klassische Hue-Bewegungsmelder, sondern auch für Hue Secure-Kameras, Videotürklingeln, MotionAware-Bereiche und Sensorgruppen. Die App steht für iOS und Android bereit; weitere größere Änderungen nennt Signify im Änderungsprotokoll nicht. Erste Berichte deuten allerdings darauf hin, dass die Einstellung bei manchen Nutzern noch nicht sichtbar ist und schrittweise freigeschaltet wird.
Withings: Synchronisation mit Apple Health und Google Health Connect kostet bei Neukonten Geld
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Withings macht die Synchronisierung mit Apple Health und anderen Gesundheits-Apps für neu angelegte Konten kostenpflichtig. Seit dem 13. Oktober 2026 ist dafür ein Withings+-Abonnement nötig, das 9,95 Euro im Monat oder 99,50 Euro im Jahr kostet. Bestehende Konten, die sich vor dem 13. Oktober 2026 registriert haben, behalten die kostenlose Synchronisierung, auch wenn später ein neues Gerät hinzukommt. Ohne Abo können Nutzer ihre Gesundheitsdaten weiterhin als PDF herunterladen, ein automatischer Abgleich mit Partner-Apps ist dann aber nicht möglich. Als Grund nennt Withings die Einführung seines AI Connectors, der Gesundheitsdaten über das Model Context Protocol mit KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude und Gemini verbinden soll; er soll im Laufe des Oktobers schrittweise verfügbar werden und bleibt zahlenden Withings+-Kunden vorbehalten. Warum die kostenlose Synchronisierung deshalb ein Abo voraussetzt, erklärt der Hersteller nicht näher. Im offiziellen Withings-Forum gibt es bereits Kritik, einzelne Interessenten kündigen an, auf den Kauf einer Smartwatch zu verzichten.
House Control: Kostenlose Open-Source-App stellt das Smarthome als 3D-Modell auf dem Mac dar
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
House Control zeigt das eigene Smarthome als interaktives 3D-Modell auf dem Mac und lässt sich dort auch steuern. Die kostenlose Open-Source-Anwendung bildet Räume, Möbel, Türen und Fenster dreidimensional ab, und eingeschaltete Lampen leuchten die virtuellen Räume aus. Lampen lassen sich schalten, dimmen und in Farbtemperatur und Lichtfarbe anpassen, unterstützte Klimaanlagen in Temperatur, Betriebsmodus und Lüftergeschwindigkeit. Die App unterstützt Smart Life beziehungsweise Tuya, Home Assistant, Philips Hue und Apple Home; Hue wird über die Hue Bridge angebunden, Home Assistant über einen Zugriffstoken. Die Mac-Anwendung benötigt mindestens macOS 13, die iPhone-App ist nicht regulär im App Store erhältlich und muss selbst kompiliert werden. Die Mac-Version ist nicht von Apple notarisiert, weshalb beim ersten Start eine Sicherheitswarnung erscheint. Eine Schnittstelle für KI-Assistenten wie ChatGPT und Claude über Link oder MCP ist vorhanden, die direkte Gerätesteuerung beschränkt sich derzeit auf Lampen und Klimaanlagen.
Google: Firmware 3.79.550760 soll ältere Smart Speaker zuverlässiger machen
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Google bereitet ein Firmware-Update für mehrere ältere Smart Speaker vor, das Musikwiedergabe, WLAN-Verbindungen und die Smart-Home-Steuerung verbessern soll. Die Version 3.79.550760 soll außerdem Audiostreaming und Lautstärkeregelung verbessern sowie Probleme bei der Geräteeinrichtung beheben. Welche konkreten Fehler behoben werden, nennt Google nicht, und neue Funktionen wurden nicht angekündigt. Betroffen sind vier Lautsprecher, darunter der inzwischen zehn Jahre alte Google Home; der Google Home Max und der neue Google Home Speaker von 2026 fehlen auf der Liste. Die Firmware wird zunächst im Google-Vorschauprogramm getestet, dessen Teilnehmer neue Versionen früher erhalten, eine allgemeine Veröffentlichung ist noch nicht terminiert. Teilnehmen lässt sich in der Google-Home-App unter den Geräteeinstellungen über „Geräteinformationen“ und „Vorschauprogramm“, sofern die Option beim Gerät angeboten wird. Auf Googles offizieller Firmware-Übersicht steht für die betroffenen Lautsprecher noch Version 3.78.540761, die neue Version ist dort noch nicht bestätigt.
Homey: AlphaESS-Heimspeicher lassen sich jetzt nach Strompreis und Solarertrag steuern
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Homey unterstützt ab sofort Heimspeicher von AlphaESS über eine offizielle App, die die Batterien überwacht und abhängig von Strompreisen oder Solarerträgen automatisch steuert. Angezeigt werden Ladestand, Lade- und Entladeleistung sowie gespeicherte und verbrauchte Energie, dazu Daten zu Solarproduktion, Haushaltsverbrauch und Stromnetz. Über Homey Flow lässt sich etwa festlegen, dass der Speicher bei niedrigen Strompreisen lädt und bei steigenden Preisen Energie für den Haushalt abgibt; auch eine Abstimmung mit dem Laden eines Elektroautos ist möglich. Die AlphaESS-App bietet außerdem Befehle zum Pausieren, zu Lade- und Entladeleistungen, Ziel-Ladeständen und Zeitfenstern; danach kehrt der Speicher in den Eigenverbrauchsmodus zurück. Nach Angaben von Homey unterstützt die Integration alle AlphaESS-Heimspeicher, die Verbindung läuft über die Cloud und setzt das AlphaESS-Konto voraus, mit dem der Speicher registriert ist. Die App ist kostenlos im Homey App Store erhältlich und setzt Homey ab Version 12.13.0 voraus, kompatibel mit Homey Pro, Homey Pro mini, Homey Cloud und Homey Self-Hosted Server. Ob alle Steuerfunktionen bei jedem Speichermodell gleichermaßen verfügbar sind, geht aus der Ankündigung nicht hervor.
Tests & Vergleiche
Saros 10R gewinnt den Vergleich, der Dreame X50 Ultra Complete wischt besser
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Im Test von smarthomeassistent.de erreicht der Roborock Saros 10R die Gesamtnote 2,0 und liegt damit knapp vor dem Dreame X50 Ultra Complete mit 2,1. Entscheidend ist die Navigation, die mit 36 Prozent am stärksten gewichtet wird; dort erzielt der Saros 10R die Note 1,3, der Dreame nur 2,3. Beim Wischen liegt dagegen der Dreame mit Note 3,1 deutlich vorn, während der Saros 10R nur die Note 5,5 erhält. Der Dreame klettert dank ausfahrbarer Zusatzräder 4,4 cm über eine scharfe Kante und hat laut Test die gründlichere Wischeinheit. Der Saros 10R ist laut Hersteller mit 7,98 cm deutlich flacher als der X50 mit 8,9 cm und weicht Hindernissen zuverlässiger aus. Beim Saugen liegt der Saros 10R mit Note 1,5 vor dem X50 mit 1,8; auf Hartboden nahm der Dreame 99,98 g von 100 g auf. Der Saros 10R kostet laut dem Test aktuell etwas weniger, die Preise gelten Stand 16.10.2026, 16:24 Uhr, jeweils im Shop.
Saugroboter-Stationen: Heißwasser allein verhindert keine Gerüche, der Schmutzwassertank ist der Hauptverdächtige
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: homeandsmart.de
Heißwasser wirkt laut dem Bericht physikalisch: ab etwa 70 Grad sterben die meisten Bakterien zuverlässig ab. Entscheidend ist danach die Trocknung, denn ein feucht liegengebliebenes Wischpad besiedeln neue Bakterien binnen weniger Stunden. Als Hauptverdächtigen für Gerüche nennt der Artikel den Schmutzwassertank, in dem sich innerhalb weniger Stunden ein Biofilm bildet, der Schwefelwasserstoff produziert. Alles andere verzeiht ein paar Tage Verzug, nur der Schmutzwassertank nicht. Außerdem halten manche Absaugstationen Feinstaub laut Testinstituten nicht zuverlässig zurück und blasen ihn beim Absaugen wieder in den Raum. Die MOVA-Flaggschiffe der Z- und V-Reihe waschen die Mopps bei bis zu 100 Grad und trocknen sie mit warmer Luft, der Dreame X50 Ultra Complete setzt auf 80 Grad heißes Wasser. Narwal wäscht beim Flow 2 die Wischwalze durchgehend während der Fahrt, und Dyson behandelt das Wasser in der Spot+Scrub-Ai-Station laut Hersteller mit Silberionen.