Veranstaltungen & Kultur
Gedenkprojekt „Sie wollten leben!“ zeigt Biografien von Deportationsopfern an Litfaßsäulen
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Leute Charlottenburg-Wilmersdorf
Vor 85 Jahren begann das NS-Regime, jüdische Menschen aus Berlin in Ghettos und Vernichtungslager zu deportieren. Am 18. Oktober 1941 verließ der erste Zug den Bahnhof Grunewald. Insgesamt wurden aus Berlin mindestens 55.000 Jüdinnen und Juden verschleppt und ermordet. Der Regisseur und Kulturmanager Günter Jeschonnek zeigt im Projekt „Sie wollten leben!“ an 25 Litfaßsäulen die Biografien vieler Opfer, unter anderem am Kurfürstendamm, in der Bleibtreustraße und an der Blissestraße. Der Newsletter nennt das Projekt als Berliner Gedenkprojekt zum Jahrestag des ersten Deportationszugs.
Blücherplatz in Kreuzberg heißt jetzt Eva-Mamlok-Platz
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: t-online Berlin
Ein Platz in Berlin-Kreuzberg trägt ab sofort einen neuen Namen: Der Blücherplatz wurde umbenannt und erinnert nun an Eva Mamlok. Nach Angaben der Berliner Morgenpost fand die Umbenennung am Freitag um 14 Uhr statt. Eva Mamlok (1918 bis 1944) war eine jüdische Kreuzberger Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie starb 1944 im Konzentrations- und Vernichtungslager Stutthof. Laut t-online widersetzte sie sich dem NS-Regime schon als Jugendliche.
Festival of Lights erhellt Berlin bis Sonntag, 18. Oktober
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Qiez Berlin
Das Festival of Lights taucht Berlin in Lichtkunst und läuft vom 9. bis zum 18. Oktober 2026 an vielen Orten der Stadt. In diesem Jahr steht die Liebe im Mittelpunkt des Programms, wie das Stadtmagazin Qiez berichtet. Der Abschluss fällt auf das Wochenende 17./18. Oktober.
Verkehr & Infrastruktur
Condor fliegt ab sofort täglich vom BER nach Abu Dhabi
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin
Der Flughafen BER erhält eine tägliche Verbindung nach Abu Dhabi, die Condor ab sofort fliegt. Die Verbindung ist ganzjährig vorgesehen und wird in Kooperation mit Etihad Airways betrieben. Über das Drehkreuz Abu Dhabi sind Anschlüsse etwa nach Bangkok, Sydney und Hanoi möglich. Eingesetzt wird ein Airbus A320neo mit 180 Sitzplätzen. Bis zum Winterflugplan startet die Maschine in Berlin um 16.40 Uhr, die Flugzeit beträgt sechs Stunden und 20 Minuten. Mit der Zeitumstellung am 25. Oktober verlegt sich der Abflug auf 10.00 Uhr. BER-Geschäftsführerin Aletta von Massenbach sieht darin zusätzliche Reise- und Geschäftsmöglichkeiten für Berlin und Brandenburg.
Historische U-Bahn A1 fährt am Sonntag wieder auf der U4
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin
Am Sonntag, 18. Oktober 2026, setzt die BVG ab etwa 12 Uhr einen historischen Zug der Baureihe A1 zusätzlich zum regulären Verkehr auf der U4 ein. Die Sonderfahrt dauert vier bis sechs Stunden zwischen Nollendorfplatz und Innsbrucker Platz. Ein besonderes Ticket ist nicht nötig, ein gültiges BVG-Ticket reicht. Die A1-Wagen kamen ab 1902 zum Einsatz und gehörten zur ersten Generation der Berliner U-Bahn; in Ost-Berlin blieben sie bis 1989 im Einsatz. Die Strecke Nollendorfplatz–Innsbrucker Platz ging 1910 als Bahn der damals selbstständigen Stadt Schöneberg in Betrieb.
BVG beendet Bargeldverkauf am Automaten: Ab 2029 Validatoren statt Fahrkartenautomaten
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Die BVG will ihre noch verbleibenden rund 700 Fahrkartenautomaten in Trams und an Bahnhöfen in Berlin ab 2029 schrittweise durch rund 3.600 kompakte Geräte ersetzen, die sie „Validatoren“ nennt. Dort sollen Fahrgäste aus einer Auswahl gängiger Fahrscheine für die Tarifbereiche AB und ABC wählen und mit Smartphone, Bankkarte oder BVG-Guthabenkarte bezahlen können. Das Ticket wird digital mit dem Zahlungsmittel verknüpft, ein Papierfahrschein entfällt; bei Kontrollen soll das Vorzeigen der Karte genügen. Nach rbb-Angaben soll der Austausch etwa zwei Jahre dauern, spätestens 2031 könnten die letzten herkömmlichen Automaten verschwunden sein. Begründet wird der Schritt mit Wartung und Ersatzteilen für Geräte, die teils über 30 Jahre alt sind, sowie mit Barrierefreiheitsvorgaben. Wer keine Bankkarte nutzen möchte, kann die Guthabenkarte weiter an rund 900 Verkaufsstellen mit Bargeld aufladen; der direkte Barkauf am Automaten oder im Fahrzeug soll entfallen. Das Vergabeverfahren soll Anfang 2027 starten, Einzelheiten zum Angebot sind noch offen.
Östlicher S-Bahn-Ring am Wochenende unterbrochen
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesschau
Auf dem östlichen Berliner S-Bahn-Ring ist der Abschnitt zwischen Landsberger Allee und Treptower Park am Wochenende für den Zugverkehr gesperrt. Wie die S-Bahn Berlin mitteilte, dauert die Sperrung von Freitag, 21:30 Uhr, bis Montag, 1:30 Uhr. Grund sind Gleis- und Weichenarbeiten. Betroffen sind die Linien S41, S42, S8 und S85. Zwischen den Stationen richtet die S-Bahn einen Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen ein. Reisende sollten mehr Zeit einplanen und sich vorab über die aktuellen Verbindungen informieren.
Burgsdorfstraße in Wedding nach fast zehn Jahren wieder freigegeben
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesschau
Die Burgsdorfstraße in Berlin-Wedding wird am Freitagnachmittag nach fast zehn Jahren wieder für den Verkehr freigegeben, wie das Bezirksamt Mitte mitteilte. Die Straße war gesperrt, weil das einsturzgefährdete Wohnhaus in der Burgsdorfstraße 1 nicht mehr sicher war; bereits 2017 war sie für den Verkehr gesperrt worden. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der Eigentümerin begannen die Abrissarbeiten im September 2025. Der Abriss ist laut Bezirksamt abgeschlossen, er dauerte länger als geplant, weil große Mengen Bauschutt von Hand sortiert werden mussten. Die Kosten stiegen von ursprünglich knapp 800.000 Euro auf fast das Doppelte. Das Bezirksamt stellt sie der Grundstückseigentümerin in Rechnung.
U-Bahnhof Hermannplatz: Zugang zur U8 seit sechs Jahren geschlossen
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: tagesschau
Die Gleise der U8 am Hermannplatz sind nur über einen Eingang erreichbar, der zweite ist seit sechs Jahren geschlossen, weil Treppe und Eingangsportal saniert werden. Die Eröffnung war schon mehrfach geplant und wurde immer wieder verschoben. Die BVG geht nach eigenen Angaben von einer Fertigstellung im Dezember aus. Als Gründe nennt BVG-Sprecher Nils Kremmin Bauarbeiten, die nur in den nächtlichen Betriebspausen möglich sind, und unvorhersehbare Befunde im über 100 Jahre alten Bestand. Der Denkmalschutz verlangt, dass die Anlage wieder so aussieht wie vorher, weshalb Granit mit passender Farbe und Wirkung beschafft werden muss. Von den 175 Berliner U-Bahnhöfen stehen 108 unter Denkmalschutz. Landeskonservator Christoph Rauhut hält die Architektur der Berliner U-Bahnhöfe im europäischen Vergleich für nahezu einzigartig.
Wirtschaft
Amazon entfernt Horror-Werbung am Breitscheidplatz
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Leute Charlottenburg-Wilmersdorf
Am Breitscheidplatz hat eine düstere Installation für eine Horrorfilm-Serie für Irritationen gesorgt. Ausgerechnet am Ort des islamistischen Lkw-Anschlags auf den Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 warb Amazon dafür. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf nennt die Reklame an dieser Stelle „mehr als unangebracht“. Amazon hat die Werbung inzwischen entfernt.
Nvidia verkauft in Berlin die ersten Windows-Laptops mit dem Chip RTX Spark
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesspiegel.de
Nvidia hat am Freitag die ersten Windows-Laptops mit dem Chip RTX Spark in den Handel gebracht. Der Verkauf in Deutschland startete am Abend im Gaming-Tempel Xperion am Alexanderplatz, wo Besucher KI-Agenten, kreative KI-Workflows und Gaming ausprobieren konnten. Fünf Gewinner erhielten einen von Nvidia-Chef Jensen Huang signierten Laptop. Huang sagte, Deutschland sei der größte europäische Standort des Unternehmens, Berlin habe man wegen Telekommunikation, Robotik, autonomer Fahrzeuge und KI-Forschung gewählt. Der Chip kombiniert CPU und GPU unter Windows 11 und greift auf einen gemeinsamen Speicher von bis zu 128 GB zu, damit große KI-Modelle lokal laufen können. Zu den ersten Anbietern gehören Microsoft mit dem Surface Laptop Ultra ab 2899 Euro sowie HP, MSI, ASUS und Lenovo; einige Modelle werden erst ab der zweiten Novemberhälfte ausgeliefert. Der Launch war der Auftakt zur KI-Konferenz GTC Berlin, die vom 20. bis 22. Oktober im Tempodrom stattfindet; Huang hält dort am 21. Oktober die Keynote. Laut Handelsblatt wollen Kanzler Friedrich Merz und Huang am Montag beim Gipfel „Invest in Germany“ eine KI-Partnerschaft ankündigen, an der sich rund ein Dutzend deutscher Firmen wie Siemens und Audi beteiligen sollen.
Wissenschaft & Bildung
Verwaltungsgericht erlaubt Diesterweg-Gymnasium, demonstratives Gebet zu untersagen
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint
Das Diesterweg-Gymnasium darf religiöse Gebete und andere religiöse Riten in der Schule untersagen. Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts begründete das damit, dass der Schulfrieden durch religiös motiviertes Verhalten, insbesondere muslimischer Schülerinnen und Schüler, konkret gefährdet sei. Geklagt hatte die Gesellschaft für Freiheitsrechte gegen einen Passus in der Schulordnung. Die Entscheidung betrifft eine einzelne Schule und ihre Schulordnung.
Gericht verpflichtet Humboldt-Universität zur Hauptstadtzulage
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesschau
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat die Humboldt-Universität verpflichtet, ihren Beschäftigten die Hauptstadtzulage von 150 Euro monatlich zu zahlen. Das Gericht bestätigte am Freitag ein Urteil der Vorinstanz aus dem Dezember 2025; eine Revision zum Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen. Betroffen sind rund 4.000 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende. Die Gewerkschaft Verdi verlangt, die Zulage unverzüglich und rückwirkend zum 1. April 2025 auszuzahlen. HU-Vizepräsident Niels Helle-Meyer sagte, die Universität wolle das „so schnell wie möglich“ umsetzen, habe aber keine Finanzierungszusage des Senats. Die Auszahlung würde die HU nach seinen Angaben 15,1 Millionen Euro kosten, weil die Rücklagen durch die veränderten Hochschulverträge bereits weg seien. Bisher zahlt das Land Berlin die Zulage nur an rund 130.000 Beschäftigte des unmittelbaren Landesdienstes.
Naturkundemuseum: HOCHTIEF baut Sammlungszentrum in Adlershof für rund 70 Millionen Euro
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Das Museum für Naturkunde Berlin hat für seinen zweiten Standort in Adlershof einen wichtigen Auftrag vergeben: Das Bauunternehmen HOCHTIEF errichtet das Sammlungs- und Forschungszentrum. Nach Unternehmensangaben liegt das Projektvolumen bei rund 70 Millionen Euro, der Baubeginn ist für November 2026 geplant, die Übergabe für Sommer 2029. Das geplante dreigeschossige Gebäude mit Depotflächen, Speziallaboren, Digitalisierungsräumen und Quarantänebereichen stammt vom Generalplaner agn. Rund 30 Millionen Sammlungsobjekte hat das Museum; etwa die Hälfte davon soll künftig in Adlershof untergebracht werden, um die beengten Verhältnisse am Stammhaus Invalidenstraße zu entlasten. Das Stammhaus wird bis 2035 grundlegend saniert. Für den Neubau wird eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in Silber angestrebt, unter anderem mit begrünten Fassaden und einem Gründach.
Stadtentwicklung & Wohnen
Bürohaus am Lützowplatz wird aufgestockt und erweitert: Baugenehmigung für Projekt „Ferdinand“
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin
Das Büro- und Geschäftshaus an der Schillstraße 9-10 am Lützowplatz im Bezirk Mitte soll nicht abgerissen, sondern umgebaut und erweitert werden. Für das Projekt „Ferdinand“ hat das Hamburger Büro Hupe Flatau Partner im Auftrag des Investmenthauses Ardian die Baugenehmigung erhalten. Geplant sind rund 4.500 Quadratmeter zusätzliche Bruttogrundfläche, die Gesamtfläche steigt damit auf etwa 18.900 Quadratmeter. Das zwischen 1972 und 1974 entstandene Gebäude erhält eine Aufstockung, die Bestandsgeschosse werden zum Innenhof hin verbreitert. Der bisherige Innenhof-Parkplatz soll einer begrünten Freifläche mit Regenwasser-Rückhaltung weichen, eine neue Passage verbindet Hof und Gebäude. Neben flexiblen Büroflächen sind auch Einzelhandelsflächen sowie Dachterrassen vorgesehen. Technisch setzt das Projekt auf Wärmepumpen und Wärmerückgewinnung. Einen Zeitplan für Baubeginn und Fertigstellung haben die Beteiligten bislang nicht veröffentlicht.
Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres, ihr Bestand in Berlin sinkt
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint
Die Mehlschwalbe ist zum Vogel des Jahres gekürt worden, die Auszeichnung wurde in Abwesenheit verliehen, da der Zugvogel bereits in Richtung Winterquartier unterwegs ist. Von rund 4000 Brutpaaren im Jahr 2013 wurden zuletzt nur noch 500 bis 1000 in Berlin gezählt. Laut NABU Berlin nistet die Art vor allem an Hauswänden, Sanierungs- und Baumaßnahmen machen das Nisten schwieriger. Als Hilfe empfiehlt der NABU, feuchte Lehmhaufen in Gärten zu legen, aus denen die Vögel ihre Nester bauen.
Silbersteinstraße in Neukölln: Baustart für 51 Wohnungen, fast alle gefördert
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
An der Silbersteinstraße 26 in Neukölln hat der Bau eines Mietshauses mit 51 Wohnungen begonnen, nachdem der frühere Dachdeckerbetrieb Gnädig ausgezogen und das alte Gebäude abgerissen war. Entwickelt und gebaut wird das Vorhaben von der KIMAVI GmbH, die Stadt und Land soll es nach Fertigstellung übernehmen. Laut Mitteilung vom 16. Oktober umfasst der Neubau rund 3.000 Quadratmeter Wohnfläche, 49 der 51 Wohnungen werden im geförderten Wohnungsbau errichtet. Geplant sind 20 Ein-Zimmer-, 14 Zwei-Zimmer-, 14 Drei-Zimmer- und drei Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Zu den späteren Mieten und zum Vergabetermin macht die Mitteilung keine Angaben. Der Familienbetrieb Gnädig sollte nach Angaben aus dem Sommer auf eine Ausweichfläche im Kiez umziehen.
Sicherheit & Justiz
Zwei Tatverdächtige nach Angriff in Wannsee festgenommen
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesschau
Im Zusammenhang mit Jugendgewalt in Potsdam und im Grenzgebiet zu Berlin hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen, einen 15-Jährigen und einen 17-Jährigen. Gegen beide wurden Haftbefehle vollstreckt; neun weitere Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahren wurden erkennungsdienstlich erfasst. Auslöser ist ein Landfriedensbruch in Berlin-Kohlhasenbrück im Ortsteil Wannsee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Dort hatte Ende September eine Gruppe von 15 bis 20 Jugendlichen drei andere Jugendliche angegriffen; ein 17-Jähriger soll zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren haben, ein 18-Jähriger wurde mit dem Kopf gegen ein geparktes Auto geschlagen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine extra eingerichtete Ermittlungsgruppe geht verstärkt gegen Jugendliche vor, die in Potsdam und im Grenzgebiet Straftaten begangen haben sollen. Polizeidirektor Matthias Ehrchen sieht darin einen Beleg, dass Ermittlungen und Justiz konsequent arbeiten.
Neuköllner Café erneut beschossen
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: tagesschau
In der Silbersteinstraße in Berlin-Neukölln sind am Freitag gegen 5.40 Uhr erneut Schüsse auf ein geschlossenes Café abgegeben worden. Laut Polizei fielen die Schüsse mehrfach aus einem Auto heraus; verletzt wurde niemand. Schon in der Nacht zum Dienstag war auf dasselbe Café geschossen worden: Eine Anwohnerin hörte Schussgeräusche und alarmierte die Polizei, die Einschusslöcher in der Hausfassade und im Schaufenster fand. Die Sondereinheit „Ferrum“ des Landeskriminalamts, die sich um organisierte Kriminalität und Schutzgelderpressung kümmert, hat die Ermittlungen übernommen. Zum Hintergrund der Tat gibt es laut Polizei bisher keine Erkenntnisse.
Polizei fahndet nach zwei Männern nach Angriff am U-Bahnhof Alt-Mariendorf
📅 2026-10-16 | 🔗 Quelle: berlin.t-online.de
Die Kriminalpolizei fahndet mit Überwachungsfotos nach zwei Männern, die einen 30-Jährigen am U-Bahnhof Alt-Mariendorf im Bezirk Tempelhof-Schöneberg angegriffen haben sollen. Die Tat geschah bereits am Samstag, dem 30. August 2025, gegen 23 Uhr auf dem Bahnsteig der U6. Laut Polizei sprachen die beiden den Mann wegen seiner bunten Kleidung an, beleidigten ihn homophob, brachten ihn mit Stößen und Schlägen zu Boden und traten auf ihn ein. Der 30-Jährige erlitt Hämatome und Prellungen am Oberkörper und an den Gliedmaßen. Auch eine Zeugin und ein Zeuge, die eingreifen wollten, sollen verletzt worden sein. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 (Süd) in Lankwitz unter (030) 4664-473124, per Mail an Dir-4-k-31@polizei.berlin.de oder über die Internetwache entgegen.