Neue Geräte & Produkte
Shelly bringt den Presence Gen4: Der Radar-Sensor erkennt bis zu zehn Personen ohne Kamera
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: theverge.com
Shelly hat mit dem Presence Gen4 einen Präsenzsensor vorgestellt, der per mmWave-Radar Personen und Haustiere erkennt, ohne eine Kamera einzusetzen. Der Sensor kostet 84,99 Euro und ist ab sofort im Online-Shop von Shelly erhältlich, bei Händlern wie Amazon und Best Buy soll er bald folgen. Mit einem horizontalen Sichtfeld von 140 Grad deckt er laut Hersteller Räume von bis zu 650 Quadratfuß ab, das sind rund 60 Quadratmeter. Er wird per USB-C mit Strom versorgt und lässt sich in Google Home, Apple Home, Amazon Alexa, Samsung SmartThings und Home Assistant einbinden, unterstützt werden Wi-Fi, Bluetooth, Zigbee und Matter. Automationen für Licht, Heizung, Klimaanlage oder Musik können beim Betreten eines Raums ausgelöst und beim Verlassen wieder abgeschaltet werden. Dafür lassen sich bis zu zehn einzeln einstellbare Erkennungszonen festlegen, und die Empfindlichkeit kann so eingestellt werden, dass niedrige Objekte wie ein Saugroboter ignoriert werden.
Software & Plattformen
House Control: Kostenlose Open-Source-App zeigt das Smarthome als 3D-Modell auf dem Mac
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
House Control stellt das eigene Smarthome als interaktives 3D-Modell auf dem Mac dar und lässt sich direkt darüber steuern. Die kostenlose Open-Source-Anwendung auf GitHub unterstützt Smart Life beziehungsweise Tuya, Home Assistant, Philips Hue und Apple Home, Geräte mehrerer Plattformen können in derselben Ansicht erscheinen. Lampen lassen sich ein- und ausschalten, dimmen und in Farbtemperatur und Lichtfarbe anpassen, bei unterstützten Klimaanlagen Temperatur, Betriebsmodus und Lüftergeschwindigkeit. Die Mac-Anwendung benötigt mindestens macOS 13 und läuft auf Intel-Macs und auf Geräten mit Apple-Prozessor. Eine iPhone-App zeigt denselben Grundriss und synchronisiert sich über das lokale WLAN mit dem Mac, sie ist aber nicht regulär im App Store erhältlich und muss selbst kompiliert werden. Laut Artikel befindet sich das Projekt noch in einem frühen Entwicklungsstadium, die direkte Gerätesteuerung beschränkt sich auf Lampen und Klimaanlagen. Die Mac-Anwendung ist nicht von Apple notarisiert, deshalb erscheint beim ersten Start eine Sicherheitswarnung.
Google bereitet Firmware 3.79 für ältere Smart Speaker vor
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Google bereitet ein Firmware-Update mit der Version 3.79.550760 für mehrere ältere Smart Speaker vor. Es soll Audiostreaming, Lautstärkeregelung, WLAN-Verbindungen und die Geräteeinrichtung verbessern, außerdem die Reaktion des Google Assistant und die Steuerung verbundener Smart-Home-Geräte. Welche konkreten Fehler behoben werden, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor, neue Funktionen wurden nicht angekündigt. Das Update ist für vier Lautsprecher vorgesehen, darunter der zehn Jahre alte Google Home, nicht genannt werden der Google Home Max und der neue Google Home Speaker von 2026. Zunächst wird die Firmware im Google-Vorschauprogramm getestet, eine allgemeine Veröffentlichung ist noch nicht terminiert. Auf Googles offizieller Firmware-Übersicht steht für die betroffenen Lautsprecher noch Version 3.78.540761.
Withings: Automatische Synchronisation mit Apple Health wird für Neukunden kostenpflichtig
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: stadt-bremerhaven.de
Withings macht die automatische Synchronisation mit Drittanbieter-Apps, darunter Apple Health, für neu registrierte Konten zu einem Teil des kostenpflichtigen Abos Withings+, das 99 Euro pro Jahr kostet. Neukunden können die Funktion im Rahmen eines kostenlosen Probeabos testen, nach dessen Ende pausiert der automatische Abgleich, die Daten gehen laut Hersteller aber nicht verloren. Wer seinen Account am oder vor dem 12. Oktober 2026 erstellt hat, behält den kostenlosen Sync, und diese Regelung gilt laut Withings für das Konto und nicht für ein einzelnes Gerät. Der manuelle Export des gesamten Verlaufs als CSV- oder PDF-Datei, der Import von Daten aus anderen Anwendungen und das Teilen von Berichten mit Ärzten über HealthLink bleiben ohne Abo möglich. Withings begründet den Schritt mit den laufenden Kosten für Cloud-Dienste und mit neuen Funktionen im Plus-Abo, zu denen erweiterte Gesundheitswerte, KI-Funktionen und ärztliche EKG-Prüfungen gehören.
LEDVANCE nimmt 116 Matter-Geräte in das Programm Works with Home Assistant auf
📅 2026-10-14 | 🔗 Quelle: matteralpha.com
Der Lichthersteller LEDVANCE ist dem Programm Works with Home Assistant beigetreten und bringt 116 Matter-over-Wi-Fi-Geräte in die zertifizierte Liste. Die Zertifizierung betrifft einen großen Teil der SMART+-Reihe, darunter Lampen mit Filament, Strahler, Einbau- und Schienenspots, Deckenleuchten, Stehlampen und flexible LED-Streifen. Dazu kommen wetterfeste Produkte für Bad und Außenbereich, etwa Fluter und Gartenstrahler, sowie der SMART+ Plug und intelligente Wandschalter. Die Geräte verbinden sich über den integrierten Matter Server direkt mit Home Assistant, ohne Hub oder Thread-Border-Router. Laut Home Assistant wurden alle 116 Produkte zusätzlich zu den Matter-Labortests über Standard-Wi-Fi geprüft, und das Programm verlangt lokalen Betrieb ohne Cloud-Abhängigkeit. Vorher waren bereits Aqara, Eve und Motionblinds Partner des Programms, nun sind laut Home Assistant 517 zertifizierte Geräte in der Datenbank.
Apples Smart-Hub HomeView spielt Apple TV und andere Audio- und Video-Apps nicht eigenständig ab
📅 2026-10-14 | 🔗 Quelle: theverge.com
Apples Smarthome-Hub HomeView unterstützt Apple TV, Apple Books-Hörbücher, Apple Music Classical und Apple News Plus nicht nativ, diese Apps funktionieren nur per AirPlay über ein gekoppeltes und in der Nähe befindliches iPhone. Das bestätigt die Spezifikationsseite von Apple, die Werbung zeigt Apple TV dennoch als Funktion. Anders als die Smart-Displays von Amazon und Google, die Prime Video beziehungsweise YouTube ohne Telefon streamen, braucht HomeView für viele Funktionen ein iPhone, ähnlich wie CarPlay. Die Hardware ist laut Artikel keine Einschränkung, denn das Gerät arbeitet mit dem A18-Chip des iPhone 16. HomeView hat keinen App Store, sodass Drittanbieter-Apps nur über die Projektion vom iPhone funktionieren. Eine Antwort von Apple auf die Nachfrage der Redaktion, warum die Apps nicht nativ unterstützt werden und ob sich das ändern soll, nennt der Artikel noch nicht.
Homey unterstützt AlphaESS-Heimspeicher und steuert sie nach Strompreisen
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Homey unterstützt ab sofort AlphaESS-Heimspeicher über eine offizielle App, mit der sich die Batteriesysteme überwachen und abhängig von Strompreisen oder Solarerträgen automatisch steuern lassen. Angezeigt werden Ladestand, Lade- und Entladeleistung, gespeicherte und verbrauchte Energie sowie Daten zu Solarproduktion, Haushaltsverbrauch und Stromnetz. Über Homey Flow lässt sich etwa festlegen, dass der Speicher bei niedrigen Strompreisen geladen wird und die gespeicherte Energie bei steigenden Preisen genutzt wird, auch eine Abstimmung mit dem Laden eines Elektroautos ist möglich. Die AlphaESS-App erlaubt Laden, Entladen und Pausieren sowie das Festlegen von Lade- und Entladeleistungen, Ziel-Ladeständen und Zeitfenstern, danach kehrt der Speicher in den Eigenverbrauchsmodus zurück. Die App ist kostenlos im Homey App Store erhältlich, setzt Homey ab Version 12.13.0 voraus und läuft mit Homey Pro, Homey Pro mini, Homey Cloud und Homey Self-Hosted Server. Die Verbindung läuft über die Cloud und benötigt das AlphaESS-Konto, mit dem der Speicher registriert ist.
Philips-Hue-App 6.3.0: Szene lässt sich auslösen, sobald keine Bewegung mehr erkannt wird
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: stadt-bremerhaven.de
Für die offizielle Philips-Hue-App ist ein Update auf Version 6.3.0 erschienen. Neu ist, dass sich mit dieser Version gezielt eine Szene auslösen lässt, sobald in einem Bereich keine Bewegung mehr erkannt wird. Das funktioniert mit regulären Hue-Bewegungssensoren, den Kameras, der Hue-Türklingel, definierten MotionAware-Bereichen sowie mit ganzen Sensorgruppen. Das Licht muss nach einer Inaktivität also nicht zwingend ganz ausgehen: Möglich ist ein gedimmtes Orientierungslicht, eine Hintergrundszene oder ein Schlummerlicht. Das Update wird über den Apple App Store für iOS und den Google Play Store für Android verteilt. Falls es nicht automatisch installiert wurde, kann man im jeweiligen Store manuell nachsehen.
Sonos: iOS-App-Update 27.2 passt die Oberfläche an das iPhone Duo an
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: stadt-bremerhaven.de
Sonos hat ein neues Update für seine iOS-App veröffentlicht. Die Version 27.2 (App-Version 90.1) steht im Apple App Store zum Download bereit. Große neue Funktionen bringt das Update laut Sonos nicht; der Schwerpunkt liegt auf der Anpassung der Benutzeroberfläche an das kommende iPhone Duo. Für Android gibt es in dieser Runde keine Neuerungen, Sonos will entsprechende Informationen nach eigener Aussage nachreichen. Wer das Update nicht automatisch erhalten hat, kann es manuell über den App Store einspielen.
Tests & Vergleiche
Test: Dreame X60 Pro Ultra Complete knapp vor MOVA V70 Ultra Complete
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: smarthomeassistent.de
Im Vergleich der beiden Saugroboter mit Ausfahrsystem liegt der Dreame X60 Pro Ultra Complete mit der Gesamtnote 1,6 knapp vor dem MOVA V70 Ultra Complete mit 1,7. Den Ausschlag gibt das Wischen: Der X60 erhält dort 1,2, der V70 3,2, weil hartnäckige Flecken beim V70 mehrere Überfahrten brauchen. Beim Saugen liegt der X60 mit 1,0 vor dem V70 mit 1,2, bei der Navigation hat der V70 die Nase vorn. Der X60 wischt laut Test sehr langsam und ließ im Test einen Bereich aus. Der V70 kam im Mai 2026 in den Handel, der X60 im Juni 2026; den X60 haben die Tester im Juli 2026 mit aktualisierter Firmware nachgetestet. Der V70 ist laut Test spürbar günstiger, verbraucht weniger Akku und arbeitet mit einer beutellosen Station. Der Preisstand ist mit 15.10.26, 12:25 Uhr angegeben; es gilt der Preis im Shop.
Test: MOVA Z60 Ultra Roller SA erreicht 93 von 100 Punkten
📅 2026-10-15 | 🔗 Quelle: homeandsmart.de
Im Test von homeandsmart.de erreicht der MOVA Z60 Ultra Roller SA 93 von 100 Punkten. Die günstigere SA-Variante des Flaggschiffs verzichtet auf UV-Desinfektion und das LiftPro-Chassis, behält aber die 25,6 cm lange Wischwalze mit zwölf Düsen, den AutoShield-Teppichschutz und die Heißwasser-Selbstreinigung in der Station. Die Saugkraft liegt bei 26.000 Pa gegenüber 28.000 Pa beim Topmodell; im Test wirkte sich dieser Unterschied praktisch nicht aus. Der Anpressdruck von 4.100 Pa entspricht dem Topmodell, die Roller-Fluffing-Technologie fehlt beim SA. Beim Zubehör ist die Ausstattung spartanisch: Es liegen ein Fläschchen Reinigungsmittel und ein Ersatzbeutel bei. Die Einrichtung über die MOVA-Home-App war laut Test in wenigen Minuten erledigt, die Kartierung erkannte Teppiche, Hindernisse und Möbel zuverlässig. Empfohlen wird das Modell für moderne Wohnungen mit niedrigen Türschwellen, vor allem für Hartböden und nieder- bis mittelflorige Teppiche; bei Altbau-Schwellen oder Hochflor ist das große Modell laut Test besser geeignet.