Die rund 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance soll am Dienstag, 6. Oktober 2026, abgeschlossen werden. Ein US-Bezirksgericht hat den Deal genehmigt, und Behörden in 65 Jurisdiktionen haben ihm zugestimmt oder sich nicht dagegen ausgesprochen. CEO David Ellison hat angekündigt, dass das vereinigte Unternehmen den Namen Skydance tragen wird. Unter einem Dach liegen dann Paramount+ und HBO Max sowie Sender und Netzwerke wie CBS, CNN, MTV, TBS und Comedy Central. Dazu kommen Franchises wie The Lord of the Rings, Game of Thrones, das DC Universe und Yellowstone. Laut Variety muss Ellison nun beweisen, dass der vergrößerte Konzern trotz der massiven Schuldenlast profitabel wirtschaften kann. Die neue Führung unter Ellison und Ynon Kreiz, der gerade von Mattel zu Skydance gewechselt ist, muss zwischen den Schuldentilgungs-Erwartungen der Wall Street und Wachstum in Film, linearem Fernsehen und Streaming abwägen. Die Fusionspläne waren von vielen Branchenveteranen öffentlich bekämpft worden.
James Gunn und Peter Safran bleiben nach der Fusion Chefs von DC Studios
James Gunn und Peter Safran behalten ihre Posten als Chefs von DC Studios, wenn die Fusion von Paramount und Warner Bros. vollzogen ist. Die Ankündigung vom 2. Oktober kam überraschend zusammen mit der Entlassung von Mike De Luca und Pam Abdy, den Co-Vorsitzenden von Warner Bros. Pictures. Die Verträge von Gunn und Safran laufen formal im August 2027 aus, ihre Pläne für das DCU werden aber vorerst fortgesetzt. Das Universum steht noch am Anfang, und die neuen Eigentümer wollen ihm Gelegenheit geben, sich zu entwickeln und mit dem MCU zu konkurrieren. Als nächste Starttermine nennt ComicBook.com „Clayface“ am 23. Oktober und das Superman-Sequel „Man of Tomorrow“ am 9. Juli 2027.
Barbie 2: Ellison will das Projekt priorisieren, Gagenforderungen blockieren es
David Ellison und Ynon Kreiz wollen die Entwicklung von „Barbie 2“ laut JoBlo mit Nachdruck vorantreiben, nachdem die Pläne vor der Fusion ins Stocken geraten waren. Der erste Film hatte 2023 rund 1,4 Milliarden Dollar eingespielt und war der Blockbuster des Jahres für Warner Bros. Die Gehaltsverhandlungen mit den Kreativen sind jedoch festgefahren. Noah Baumbach fordert demnach 10 Millionen Dollar für das Drehbuch, Ryan Gosling 20 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung für seine Rückkehr als Ken. Warner Bros. soll in den vergangenen drei Jahren sechs Angebote vorgelegt haben, die alle abgelehnt wurden. Kommt innerhalb der nächsten vier Monate kein Vertrag zustande, fallen die Rechte an Mattel zurück, das dann einen kompletten Neustart brauchen würde. Es handelt sich um Berichte, bestätigt ist davon nichts.
James Gunn schreibt schon am nächsten Film nach „Man of Tomorrow“
James Gunn hat auf Threads verraten, dass er bereits an seinem nächsten Film schreibt, während er auf die erste Schnittfassung von „Man of Tomorrow“ wartet. Auf die Frage, ob er schon mit dem nächsten Projekt nach dem Superman-Sequel loslege, antwortete er: „I had to do something while I was waiting for the assembly!“ Die Dreharbeiten zu „Man of Tomorrow“ hat Gunn im August abgeschlossen, der Film startet am 9. Juli 2027 im Kino und ist der vierte des neuen DCU. Gunn und Co-Chef Peter Safran bleiben nach der Paramount-Warner-Fusion an Bord, David Ellison hat sie eingeladen, bei Skydance weiterzumachen. Welches Projekt Gunn gerade schreibt, geht aus dem Bericht nicht hervor.
David Ellison segnet den 10-Jahres-Plan für Gunns DCU ab
Skydance-Chef David Ellison hat den umfassenden Zehn-Jahres-Plan von James Gunn und Peter Safran für das DCU unterzeichnet, berichtet ComicBook.com. Ellison besuchte dafür das Set von „Man of Tomorrow“ und war von der Strategie des Duos beeindruckt, das DCU wieder in den Vordergrund der Superhelden-Filme zu rücken. „Clayface“ kommt in rund 20 Tagen ins Kino, „Man of Tomorrow“ im Juli 2027, und Fans warten weiter auf den Auftritt von Batman im neuen DCU. Die Verträge von Gunn und Safran laufen formal im August 2027 aus. Scheitert „Man of Tomorrow“ an der Kasse, wäre der Plan damit hinfällig, auch wenn Branchenkenner ein solches Szenario für unwahrscheinlich halten.
Tony Gilroy nennt die Paramount-Warner-Fusion „tragisch“
Regisseur Tony Gilroy hat bei der Weltpremiere seines Films „Behemoth!“ auf dem New York Film Festival die Fusion von Paramount und Warner Bros. als „tragisch“ bezeichnet. Die Verschmelzung werde „ein gesundes und schönes Geschäft im Namen von Risikokapital zerstören“, warnte er. „Behemoth!“ mit Pedro Pascal kostete 36 Millionen Dollar und steht für die mittelgroßen Dramen für Erwachsene, die Hollywood früher regelmäßig hervorgebracht hat. Der Film läuft als Centerpiece der 64. Ausgabe des Festivals, zwischen James Grays Eröffnungsfilm „Paper Tiger“ und Ava DuVernays Dokumentar-Abschlussfilm „14.“. Das Festival-Lineup nannte Gilroy „ein bright spot“ in einer zunehmend turbulenten Hollywood-Landschaft.
Vor dem Fusionsvollzug: Channing Dungey soll alle Kabelsender beider Konzerne führen
Channing Dungey, Vorsitzende der Warner Bros. Television Group, soll nach der Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery die Verantwortung für die Kabelnetzwerke beider Unternehmen übernehmen, berichtet Deadline. Sie würde neben Casey Bloys und George Cheeks eine der drei Säulen der neuen Struktur bilden. Unter ihrer Aufsicht stünden Paramounts „Big Four“ – MTV, Comedy Central, Nickelodeon und BET – sowie VH1, Paramount Network, TV Land, CMT, Pop TV und Logo TV. Dazu kämen die Warner-Sender wie Discovery Channel, Food Network, HGTV, TLC und Adult Swim. Laut Insidern soll die offizielle Ankündigung der Organisationsstruktur kommende Woche folgen, sobald die Übernahme am 6. Oktober vollzogen ist.
Stephen Colberts „Herr der Ringe“-Film wegen der Fusion auf unbestimmte Zeit verschoben
Stephen Colberts geplanter Film „The Lord of the Rings: Shadow of the Past“ ist laut ComicBook.com wegen der Paramount-Skydance-Fusion auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Mittelpunkt sollen Sam, Merry und Pippin stehen. Berichten zufolge will die neue Skydance-Führung zunächst abwarten, wie Andy Serkis’ Film „The Hunt for Gollum“ abschneidet, bevor sie weitere Projekte aus Mittelerde genehmigt. Dahinter steht die Frage, ob das Herr-der-Ringe-Universum noch profitabel genug ist. Die Animation „The War of the Rohirrim“ konnte sich an den Kinokassen nicht behaupten und erreichte nur 49 Prozent bei den Kritikern.
Neuer Star-Trek-Film wird laut Regie-Duo „der dunkelste, den wir je geschrieben haben“
John Francis Daley und Jonathan Goldstein schreiben und inszenieren den nächsten Star-Trek-Kinofilm für Paramount. Er werde „wahrscheinlich der dunkelste Film sein, den wir je geschrieben haben“ und verfolge „eine sehr unterschiedliche Herangehensweise“, die Trekkies spalten könnte. Das Duo war nach seiner Arbeit an der Action-Komödie „Mayday“ für Apple TV+ beauftragt worden, die laut ComicBook.com Apples höchste Zuschauerzahl erreichte. Der Film soll keine bekannten Legacy-Figuren enthalten und in einer anderen Zeitlinie spielen, Jahre nach dem aktuellen Kanon und nicht in der Kelvin-Timeline von J. J. Abrams. Die beiden hoffen, damit sowohl Altfans als auch eine neue Generation anzusprechen.
Tom Cruises „Digger“ floppt: 8 Millionen Dollar Start, Verlust von rund 150 Millionen erwartet
„Digger“ von Alejandro G. Iñárritu mit Tom Cruise ist an der Kinokasse gescheitert. Der Film startete mit nur 8 Millionen Dollar in den USA auf Platz 5 und etwa 20 Millionen Dollar weltweit, bei einem Budget von rund 160 Millionen Dollar netto (180 Millionen inklusive Marketing). Laut Branchenberichten könnte der Verlust bei etwa 150 Millionen Dollar liegen, falls der Film global nur 50 Millionen einspielt. Für Cruise ist es das schwächste Opening seit 19 Jahren. Das Publikum vergab bei CinemaScore ein „C+“. Zeitlich fällt der Flop mit dem Abgang der Warner-Filmchefs Michael De Luca und Pamela Abdy zusammen, die den Film grünes Licht gegeben hatten. Er zeige, so die Lesart der Branchenpresse, dass auch Iñárritus Name allein nicht genug Publikum ins Kino zieht.
Colleen-Hoover-Verfilmung „Verity“ startet weltweit mit 62,5 Millionen Dollar
Die Verfilmung von Colleen Hoovers Bestseller „Verity“ hat weltweit 62,5 Millionen Dollar eingespielt und damit das zweitbeste Opening aller Hoover-Adaptionen erzielt. Nur „It Ends With Us“ lag mit 95,6 Millionen Dollar höher. In den USA kam der Film mit Anne Hathaway, Dakota Johnson und Josh Hartnett auf 32,6 Millionen Dollar, 78 Prozent des Publikums waren weiblich. International schnitt er besonders stark in Großbritannien, Brasilien, Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern ab, teils mit Platz 1. Das Nettobudget lag bei 40 Millionen Dollar, veröffentlicht wird der Film von Amazon MGM Studios.
„Avengers: Endgame“ ist durch Re-Release wieder der weltweit erfolgreichste Film
„Avengers: Endgame“ hat „Avatar“ als meistgrossierenden Film aller Zeiten abgelöst. Mit rund 2,9255 Milliarden Dollar liegt der Marvel-Film um etwa 1,8 Millionen Dollar vor Avatars 2,9237 Milliarden. Möglich machte das die Wiederaufführung „Avengers: Endgame Encore“, die am 25. September 2026 gestartet war, mit neuen Einleitungen von Robert Downey Jr. und Chris Evans. Sie hat bislang etwa 126 Millionen Dollar eingespielt, davon 36,2 Millionen in den USA und 89,8 Millionen international, darunter 21,3 Millionen aus China. Am zweiten Wochenende fiel der Re-Release um 81 Prozent ab. Die Aktion gilt als Aufwärmen für „Avengers: Doomsday“, das am 18. Dezember 2026 startet.
„Coyote vs. Acme“ wird nach der Abschreibung durch Warner zum Kassenerfolg
„Coyote vs. Acme“, den Warner Bros. unter David Zaslav zunächst als Steuerabschreibung abgeschrieben hatte, entwickelt sich zum Box-Office-Hit und hat weltweit über 100 Millionen Dollar eingespielt. Der Indie-Verleiher Ketchup Entertainment hatte die Vertriebsrechte für 50 Millionen Dollar erworben und sie vorab an ausländische Territorien weiterverkauft, um die Kosten auszugleichen. Die Produktion hatte 70 Millionen Dollar gekostet. Am ersten Wochenende erzielte der Film in den USA 15,9 Millionen Dollar. Variety wertet das als Hinweis, dass Zaslav den Wert des Warner-Katalogs unterschätzt haben könnte.
Horror-Thriller „Bloody Tennis“ startet am 10. Dezember in deutschen Kinos
Nikias Chryssos’ Horror-Thriller „Bloody Tennis“ kommt am 10. Dezember 2026 in die deutschen Kinos. Der Film verbindet Tennisdrama mit atmosphärischem Horror, Filmstarts zieht Vergleiche zu Dario Argentos „Suspiria“ und zum Tennisdrama „Challengers“. Die Weltpremiere fand am 7. August 2026 beim Filmfestival Locarno statt, in Nordamerika läuft der Film seit Ende September beim Streamingdienst Shudder. Die Handlung spielt in einer exklusiven Tennisakademie in Südosteuropa unter Leitung der exzentrischen Mary (Elina Löwensohn). Die Hauptrolle der Sophie spielt Sandra Guldberg Kampp („Foundation“), dazu kommen Zlatko Burić („Triangle of Sadness“) und Helena Zengel („Systemsprenger“). Der Siegerin der Akademie winkt ein Wildcard-Platz in Wimbledon.
Südkoreanischer Sci-Fi-Film „Hope“ startet am 8. Oktober in deutschen Kinos
Der südkoreanische Science-Fiction-Actionfilm „Hope“ startet am 8. Oktober 2026 in den deutschen Kinos, der Verleih ist Mubi. Er feierte im Mai 2026 Weltpremiere in Cannes und stellte dort einen Verkaufsrekord auf: Verleiher aus über 200 Ländern und Territorien kauften Rechte, mehr als für jeden südkoreanischen Film zuvor. Filmstarts vergibt 4 von 5 Sternen und spricht von einer „absoluten Blockbuster-Sensation“ mit atemberaubenden Actionszenen. Im Zentrum steht Polizeichef Bum-seok (Hwang Jung-min), der im Küstenort Hope Harbor nahe der Grenze zu Nordkorea ein außerirdisches Monster jagen muss.
Südkoreanischer Thriller „The Assassin(s)“ wird wegen politischer Deutung boykottiert
Der Thriller „The Assassin(s)“ von Hur Jin-ho steht in Südkorea im Zentrum eines Boykotts. Der Film deutet das Attentat von 1974 auf First Lady Yuk Young-soo neu und spekuliert, dass Präsident Park Chung-hees eigene Leute den Anschlag inszeniert haben könnten. Die oppositionelle People Power Party rief zum Boykott auf, ein Parteimitglied erstattete Anzeige wegen Verleumdung. Der Film wurde per Rating-Bombing angegriffen, auch Darsteller und deren Werbeprojekte wurden boykottiert. Am 2. Oktober zog die Produktionsfirma Hive Media Corp. aus Sicherheitsgründen alle geplanten Auftritte beim Busan International Film Festival zurück. Kommerziell läuft der Film trotzdem stark: Bis zum 1. Oktober sahen ihn 1,82 Millionen Besucher.
Dokumentarfilme und Independent-Titel mit starken Kassenzahlen
John Wilsons Dokumentar-Debüt „The History of Concrete“ hat die Marke von 1 Million Dollar überschritten und ist damit die erfolgreichste Dokumentation im Plattform-Release 2026. In der dritten Woche spielte der Film von Magnolia Pictures 450.000 Dollar ein und nähert sich 1,2 Millionen Dollar. Der in Venedig ausgezeichnete „NAZA“ von Yuval Abraham und Rachel Szor, den Oscar-Gewinnern von „No Other Land“, startete im IFC Center in New York mit 86.000 Dollar in fünf Tagen. Der Film dokumentiert Interviews mit israelischen Militäroffizieren zu zivilen Opfern in Gaza. „Rolling Loud“ von Jeremy Garelick mit Owen Wilson spielte in 930 Kinos 467.000 Dollar ein.
Dreharbeiten zum Daily-Wire-Film „Pawn Shop“ in Montana vorläufig gestoppt
Die Produktion des Daily-Wire-Films „Pawn Shop“, eines pro-ICE-Projekts, ist in Livingston, Montana, nach Protesten vorübergehend gestoppt worden. Die Stadt hatte eine Kommissionssitzung abgehalten, in der Anwohner Bedenken äußerten. Besonders ging es um die einzige Tafel der Stadt, deren Besuch am Drehtag um 17 Prozent sank. Die Tafel berichtete, dass Menschen mit Versorgungsproblemen durch die Dreharbeiten zusätzliche Hürden beim Zugang zu Lebensmitteln hatten. Kritisiert wurden auch mangelhafte Mitteilungen über gefährliche Stunts und das Unsicherheitsgefühl von Anwohnern. Die Kommission setzte die Drehgenehmigung vorübergehend aus, während die Stadtanwältin den Fall prüft. Der Film soll eine Szene zeigen, die das tödliche ICE-Schießen auf Renée Good in Minnesota darstellt.
Michael Manns neuer Schnitt von „Miami Vice“ spaltet das Publikum
Michael Mann hat beim Beyond Fest in Los Angeles eine überarbeitete „Director’s Final Cut“ seines Films „Miami Vice“ von 2006 gezeigt. Die neue Fassung verändert das Ende drastisch: Es zeigt nun Crockett allein bei seinem Auto und Isabellas Boot, das aufs Meer hinausfährt. Der Überfall auf Montoyas Compound und die Krankenhausszene sind komplett entfallen. Auch der Nonpoint-Cover von Phil Collins’ „In the Air Tonight“ fehlt vollständig. Laut Dark Horizons fallen die Reaktionen geteilt aus, einige Zuschauer begrüßen die Neuinterpretation, andere kritisierten die Änderungen in sozialen Netzwerken scharf. Die neue Fassung erscheint am 15. Dezember auf Blu-ray und DVD, zusammen mit zwei weiteren Versionen des Films.
Del Toro und Cuarón springen dem umstrittenen „Digger“ zur Seite
Nach gemischten Kritiken ist „Digger“ von Alejandro G. Iñárritu mit Tom Cruise zu einem der umstrittensten Filme der Saison geworden. Guillermo del Toro und Alfonso Cuarón stellen sich nun hinter die Satire. Del Toro postete auf X fortlaufend positive Reaktionen und verwies auf neue kritische Einschätzungen. Cuarón zog historische Vergleiche und teilte Rückblicke auf Klassiker wie „2001: A Space Odyssey“ oder „Blade Runner“, die von zeitgenössischen Kritikern verrissen und später wiederentdeckt wurden. Ob die prominente Fürsprache an der Kinokasse hilft, ist offen, wie JoBlo anmerkt, aber sie hält die Debatte um den Film am Laufen.
Serien-News
„Lanterns“-Finale: Hal Jordans Mörder enthüllt, John Stewart wird neuer Green Lantern der Erde (Spoiler)
Achtung, Spoiler: In der Finalfolge der HBO-Serie „Lanterns“, Titel „Dirt and Stars“, wird geklärt, wer Hal Jordan getötet hat. Kerry, die Mutter von Noah, erschoss ihn in Notwehr, um ihre Identität als Manhunter-Hybrid und die ihres Sohnes zu schützen. Noah ist der geheime zweite Manhunter, der mithilfe von Manhunter-Technologie gezeugt und aufgezogen wurde. John Stewart, gespielt von Aaron Pierre, wird der neue Green Lantern der Erde, allerdings nicht als Teil des intergalaktischen Corps, sondern als unabhängiger Wächter des Planeten. Pierre soll auch im Film „Man of Tomorrow“ im Sommer 2027 auftreten. Laut IndieWire setzt das Finale bewusst auf emotionale Tiefe statt auf große Action. John spricht darin einen eigenen, persönlichen Eid statt des traditionellen Green-Lantern-Eids. Showrunner Chris Mundy erklärte, die Verbindung der beiden Figuren habe im Mittelpunkt gestanden, große Actionszenen hätten davon abgelenkt. Kyle Chandler und Aaron Pierre nannten die Dreharbeiten zu dieser Szene eines ihrer besten beruflichen Erlebnisse. Ob es das Staffelfinale ist, bleibt offen, HBO hat die Serie noch nicht verlängert.
„Abbott Elementary“ geht am 7. Oktober in Staffel 6: Sheryl Lee Ralph wünscht sich eine lange Laufzeit
Die ABC-Sitcom „Abbott Elementary“ startet am 7. Oktober in ihre sechste Staffel. Sheryl Lee Ralph, die die strenge Lehrerin Mrs. Howard spielt, sagte gegenüber People, sie sei ihrer Rolle nicht müde und wolle diese Reise fortsetzen. Sie hofft, dass die Serie so lange läuft wie „Grey’s Anatomy“, die es auf 23 Staffeln gebracht hat. Die Zukunft der Serie liege in den Händen von Schöpferin und Showrunnerin Quinta Brunson, betonte Ralph. Brunson hatte zuvor angekündigt, sich künftig auch anderen Projekten zuwenden zu wollen.
Netflix veröffentlicht Trailer zur Psychothriller-Serie „Die Falle“
Netflix hat den offiziellen Trailer zur sechsteiligen Psychothriller-Miniserie „Die Falle“ veröffentlicht, die ab dem 13. Oktober auf der Plattform läuft. Die Serie basiert auf dem Bestseller von Melanie Raabe und stammt vom Emmy-gekrönten Team hinter „Liebes Kind“ um Autorin, Regisseurin und Creative Producerin Isabel Kleefeld. Friederike Becht spielt die Schriftstellerin Lisa Konrad, die ihr Haus seit zehn Jahren nicht verlassen hat, seit sie Zeugin des Mordes an ihrer Schwester wurde. Nun versucht sie, dem vermeintlichen Mörder selbst eine Falle zu stellen, ein Katz-und-Maus-Spiel, in dem die Rollen verschwimmen. Hans Löw spielt den Journalisten Robert Lenzen.
„Tracker“ startet vierte Staffel, zum Auftakt mit verschobener Sendezeit
Die CBS-Serie „Tracker“ ist am 4. Oktober 2026 mit der vierten Staffel zurückgekehrt, Justin Hartley spielt wieder Colter Shaw. Die Auftaktfolge „Safe Harbor“ begann wegen des NFL-Programms bei CBS um 21:30 Uhr Ostküstenzeit statt wie gewohnt um 21:00 Uhr. Ab dem 11. Oktober läuft die Serie wieder im regulären Slot. Colter sucht darin den verschwundenen Vater eines Teenagers, die Spur führt ihn zu einer gefährlichen kriminellen Operation im Hafen von Los Angeles. Die Staffel ist parallel auf Paramount+ abrufbar. In Deutschland soll die neue Staffel später auf Disney+ erscheinen, ein Starttermin steht noch nicht fest.
Lyrical Animation entwickelt eine Animationsserie nach dem Fantasy-Online-Rollenspiel „RuneScape“, das Jagex 2001 veröffentlicht hat. Das Projekt wurde am Samstag beim RuneFest in Birmingham angekündigt und entsteht zusammen mit dem Online-Creator Charles Christopher White Jr., bekannt als MoistCr1TiKaL, und dem Entwickler Jagex. White ist langjähriges Mitglied der RuneScape-Community und kommt auf über 25 Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen. Jagex-CEO Jon Bellamy erklärte, die Spieler hätten seit 25 Jahren dazu beigetragen, die Welt von RuneScape und ihre Geschichten zu prägen. Die Serie befindet sich in früher Entwicklung, weitere Details sollen nächstes Jahr folgen.
„Toy Story 5“ erreicht 20 Millionen Abrufe in fünf Tagen auf Disney+
„Toy Story 5“ hat in den ersten fünf Tagen auf Disney+ 20 Millionen Views erreicht und ist damit der meistgesehene Film der Plattform in einer Premierenwoche. Laut Disney ist es der bisher erfolgreichste Teil der Reihe auf Disney+. Alle fünf Filme zusammen haben weltweit über 4 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt, „Toy Story 5“ allein überschritt diesen Sommer die Marke von 1 Milliarde Dollar. Seit dem ersten Film von 1995 hat die Franchise nach Konzernangaben über 50 Milliarden Dollar wirtschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Mystery-Serie „Die Düsteren“ startet in der ZDFmediathek
Die sechsteilige deutsche Serie „Die Düsteren“ ist seit heute um 10 Uhr in der ZDFmediathek abrufbar, alle sechs Folgen stehen sofort bereit. Die lineare Ausstrahlung bei ZDFneo folgt am 21. Oktober um 21:45 Uhr. Die Mystery-Thrillerserie spielt auf einer Nordseeinsel, auf der Doppelgänger der Bewohner auftauchen und deren Leben übernehmen wollen. Hauptfigur ist Soma (Lisa-Marie Koroll), die nach ihren unbekannten Eltern sucht und in einen Albtraum gerät. Die Serie verbindet Doppelgänger-Horror mit Fragen nach Herkunft und Familie.
Netflix setzt „Ransom Canyon“ nach zwei Staffeln ab
Netflix hat die Western-Romance-Serie „Ransom Canyon“ mit Minka Kelly und Josh Duhamel nach der zweiten Staffel abgesetzt. Die Serie landete zwar auf Platz 1 der Charts, die Zuschauerzahlen gingen aber zurück: Staffel 2 kam in der ersten Woche auf 4,1 Millionen Views, 43 Prozent weniger als Staffel 1 mit 7,2 Millionen. Nach drei Wochen fiel sie aus den Top 10, die erste Staffel hatte sich vier Wochen gehalten. Showrunnerin April Blair hatte bereits eine dritte Staffel geplant, die nun nicht umgesetzt wird.
Jamie Campbell Bower spielt Celeborn in Staffel 3 von „The Rings of Power“
In der dritten Staffel von „The Rings of Power“ spielt Jamie Campbell Bower („Stranger Things“) Celeborn, den Ehemann von Galadriel (Morfydd Clark). Die Staffel startet laut Serienjunkies am 11. November 2026 mit einer Vierfachepisode. Celeborn war in den ersten beiden Staffeln nicht zu sehen, sein vermeintlicher Tod prägte Galadriels Charakterisierung als kühle Kriegerin. Er kehrt nun in einem Moment zurück, in dem der Krieg der Elben gegen Sauron eskaliert.
Tyler Perry dreht für Netflix den Thriller „Confabulation“ mit Lucien Laviscount
Tyler Perry dreht für Netflix den Thriller „Confabulation“ mit Lucien Laviscount und Taylour Paige. Die Dreharbeiten begannen am 21. September 2026 und sollen am 6. Oktober enden. Im Mittelpunkt steht ein Feuerwehrmann, der bei einer Rettungsmission auf seine erste Liebe Bridgette trifft und versucht, sie zu retten, bis ein Schock-Twist die Wahrheit enthüllt. Das Projekt folgt auf Perrys „Why Did I Get Married Again“, das gerade Platz 1 der weltweiten Netflix-Top-10 erreicht hat. Ein Veröffentlichungstermin für 2027 steht noch aus.
Prime Video startet „Kill Jackie“ mit Catherine Zeta-Jones
Die achtteilige Thrillerserie „Kill Jackie“ ist seit dem 4. Oktober auf Amazon Prime Video verfügbar. Oscar-Gewinnerin Catherine Zeta-Jones spielt Jackie Price, eine frühere Kokainhändlerin, die sich eine neue Identität aufgebaut hat, bis eine Gruppe von sieben Auftragskillern namens „The Seven Demons“ es auf sie abgesehen hat. Statt unterzutauchen, geht Jackie in die Offensive und jagt die Mörder selbst. Die Serie basiert auf Nick Harkaways Roman „The Price You Pay“ und wurde in London, Lissabon und Bilbao gedreht. Regie führte „Killing Eve“-Veteran Damon Thomas.
Netflix-Miniserie „Below“ mit Josh Hartnett startet am 8. Oktober
Die Mystery-Miniserie „Below“ startet am 8. Oktober 2026 auf Netflix und umfasst sechs Folgen mit insgesamt etwa vier Stunden Laufzeit. Im Mittelpunkt steht ein gigantischer Eisberg vor einer Bucht in Neufundland. Calvin Penney (Josh Hartnett) baut dort Eisbrocken ab, sein ruhiges Leben gerät durch den rätselhaften Eisberg und eine Kreatur aus der Tiefe durcheinander. Außerdem spielen Charlie Heaton („Stranger Things“) und Mackenzie Davis („Speak No Evil“) mit. Entwickler Jesse McKeown war zuvor Co-Showrunner von „The Umbrella Academy“. Moviepilot nennt „Below“ den einzigen großen Netflix-Neustart dieser Woche.
„Sister Wives“ kehrt ohne Kody und Robyn Brown zurück
Die TLC-Reality-Serie „Sister Wives“ ist am 4. Oktober ohne Kody Brown und seine verbliebene Ehefrau Robyn zurückgekehrt, erstmals in 16 Jahren. Janelle Brown schätzt laut E! News, dass Kody zu 90 bis 95 Prozent seiner 18 Kinder entfremdet ist, nachdem er sich 2021 und 2022 von Janelle und Christine getrennt hatte. Enge Verbindungen hat er demnach noch zu Robyns älteren Kindern. Mykelti Padron, Christines Tochter, beschrieb die Beziehung zu ihm als „nicht sehr tief“. Janelle datet wieder, Christine feiert bald ihr drittes Jubiläum mit ihrem Partner David Woolley. Kody versucht dem Bericht zufolge, die Beziehungen zu einzelnen Kindern getrennt zu reparieren.
Klatsch & Tratsch
Kevin Williamson würdigt den verstorbenen James Van Der Beek bei der Heroes Gala
Auf der Barbara Berlanti Heroes Gala in Santa Monica würdigte TV-Autor Kevin Williamson den verstorbenen James Van Der Beek. Williamson erhielt den Barbara Berlanti Hero Award für seine Unterstützung des Schauspielers während dessen Krebserkrankung. Joshua Jackson, Van Der Beeks Co-Star aus „Dawson’s Creek“, beschrieb, wie Williamson ein Benefiz-Table-Read für Van Der Beek ermöglichte. Williamson nannte ihn „die Seele der Show“ und lobte seinen demütigen und mutigen Umgang mit der Krankheit. Van Der Beek starb im Februar 2026 im Alter von 48 Jahren an Darmkrebs. Die Gala sammelt Mittel für die Krebsfrüherkennung und -prävention.
Die 37-jährige Sängerin Elle King hat am 3. Oktober ihren langjährigen Partner Dan Tooker geheiratet. Das Paar gab die Hochzeit am 4. Oktober auf Instagram bekannt. Die Zeremonie fand in einem Wald im Beisein von Freunden statt. Die beiden lernten sich 2019 in Tookers Tattoo-Shop kennen und verlobten sich im Oktober 2020. Sie haben zwei Söhne: Lucky Levi, geboren im September 2021, und Royal, geboren im Februar 2025.
Jeremy Strong verteidigt seine Method-Acting-Arbeitsweise
Der 47-jährige Jeremy Strong hat sich in einem Interview mit dem New Yorker, erschienen am 2. Oktober, zu Kritik von Kollegen geäußert, die seine Method-Acting-Methode als frustrierend empfinden. „Ich bin einfach da, um mich vollständig dem Material zu widmen“, sagte er. Sich zu entschuldigen, falls seine Arbeitsweise andere unbequem macht, lehnte er ab, sie diene dem Material. Die Methode wandte er unter anderem als Kendall Roy in der HBO-Serie „Succession“ (2018–2023) an. In Aaron Sorkins kommendem Film „The Social Reckoning“ spielt Strong Meta-Gründer Mark Zuckerberg.
Constance Zimmer spricht über ihre Brustkrebserkrankung
Die 55-jährige Schauspielerin Constance Zimmer hat am 4. Oktober auf Instagram öffentlich gemacht, dass sie Anfang des Jahres an Brustkrebs erkrankt war. Am 13. März erhielt sie per Videokonferenz die Diagnose DCIS, ein Stadium-0-Brustkrebs. Statt einer Mastektomie entschied sie sich mit Dr. Kristi Funk für eine Lumpektomie, es folgte eine Strahlentherapie. Sie ist nach eigenen Angaben krebsfrei. Währenddessen war sie auf Pressetour für „Love Story: John F Kennedy Jr and Carolyn Bessette“ und erhielt später eine Emmy-Nominierung für ihre Rolle.
Comedian Reggie McFadden aus „In Living Color“ mit 57 Jahren gestorben
Reggie McFadden, bekannt aus der Sketch-Comedy-Serie „In Living Color“ (1993–1994), ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Seine Schwester Bernice McFadden bestätigte, dass das US-Außenministerium die Familie über seinen Tod in Tansania informierte, wo er seit mehreren Jahren lebte. Die Todesursache ist unbekannt. McFadden trat außerdem in „Martin“, „Hangin’ with Mr. Cooper“ und „Curb Your Enthusiasm“ auf und hatte ein Comedy-Special auf Comedy Central. Zuletzt führte er ein Bergbau- und Unterhaltungsproduktionsunternehmen in Tansania.
John Cena verteidigt seine Freundschaft zu Vince McMahon
John Cena hat im Guardian-Interview über seine Karriere und seinen neuen Apple-TV+-Film „Matchbox: The Movie“ gesprochen. Zu seiner Freundschaft mit Vince McMahon sagte er, er empfinde „keine Schuld und keine Scham“. McMahon hatte 2024 nach Vorwürfen sexueller Übergriffe die WWE verlassen. „Es ist okay, jemanden zu lieben, der nicht perfekt ist“, so Cena. Der 49-Jährige sprach außerdem über seine 26-jährige Wrestlingkarriere.
Taylor Swift überrascht Dakota Johnson mit Auftritt bei „Saturday Night Live“
Taylor Swift ist am 3. Oktober überraschend bei „Saturday Night Live“ aufgetreten und unterstützte ihre langjährige Freundin Dakota Johnson während des Eröffnungsmonologs der von ihr moderierten Folge. Die beiden scherzten über ihre Freundschaft. Der Auftritt kam kurz nach dem Start von Swifts Musikvideo zu „Patient Zero“, in dem Johnson neben Colin Farrell, Cara Delevingne und Rams-Quarterback Matthew Stafford zu sehen ist. Swift beschrieb die gemeinsame Arbeit auf Instagram als „neue und wirklich erfreuliche Erfahrung“. Zeitlich fiel der Gastauftritt mit einem Auswärtsspiel ihres Mannes Travis Kelce mit den Kansas City Chiefs bei den Las Vegas Raiders zusammen.
BoF500-Gala in Paris: Ciara zeigt Babybauch, Heidi Klum kommt mit Tochter Lou
Die BoF500 Gala von Business of Fashion fand am 3. Oktober im Shangri-La Hotel in Paris statt, während der Paris Fashion Week. Sängerin Ciara, die mit ihrem fünften Kind schwanger ist, trug ein durchsichtiges Kleid, das ihren Babybauch zeigte. Heidi Klum kam mit ihrer 16-jährigen Tochter Lou Samuel. Zu den Gästen zählten außerdem Colman Domingo, Shay Mitchell, Damson Idris, Paris Jackson, Winnie Harlow und Iris Law.
Zach Bryan stellt Besucherrekord im Gillette Stadium auf
Zach Bryan hat am 3. Oktober im Gillette Stadium in Foxborough, Massachusetts, mit 73.538 Zuschauern den Besucherrekord des Stadions gebrochen. Für Gesprächsstoff sorgte, dass Bryan und seine Band an beiden Konzertabenden, dem 2. und 3. Oktober, Kleidung der Hilfsorganisation „Wear the Peace“ trugen, die Menschen in Gaza unterstützt. Die Shirts trugen die Aufschrift „Free Palestine“. Laut TMZ fiel in sozialen Netzwerken auf, dass die vom Stadion veröffentlichten Fotos keine Nahaufnahmen von Bryans Shirt zeigten.
Dolph Lundgren: Der Cannes-Streit mit Van Damme war inszeniert
Dolph Lundgren schreibt in seinen Memoiren „Fights Worth Fighting“, dass der berühmte Zwischenfall mit seinem „Universal Soldier“-Co-Star Jean-Claude Van Damme in Cannes 1992 ein inszenierter Marketing-Stunt war. Van Damme habe vorgeschlagen, einen Kampf zu fälschen, um die Presse zu beeindrucken. Die Aktion sei so erfolgreich gewesen, dass „Universal Soldier“ weltweit 120 Millionen Dollar einspielte. Das Buch entstand mit Robert Greenfield und erschien am 22. September. Zusätzlich kündigte Lundgren die Dokumentation „Dolph: Unbreakable“ an, die am 16. Oktober auf Super Channel Fuse Premiere hat und am selben Tag On Demand verfügbar ist.
Isaiah Washington macht den Tod seiner Frau öffentlich
Isaiah Washington, bekannt als Dr. Preston Burke in „Grey’s Anatomy“, hat auf Social Media bekannt gegeben, dass seine Frau Jenise Maria Garland im Juni 2025 gestorben ist, vor 16 Monaten. Garland war am 31. Mai 2025 kollabiert und starb neun Tage später, am 9. Juni, an einem hämorrhagischen Schlaganfall. Washington schrieb, der Verlust sei ein enormer Schock für ihn und seine Familie gewesen. Er rief dazu auf, starke Kopfschmerzen nicht zu ignorieren, da sie ein Warnsignal sein könnten. Das Paar war 29 Jahre verheiratet und hinterlässt drei Kinder.
J. Todd Anderson, langjähriger Storyboard-Künstler der Coen-Brüder, ist am 2. Oktober im Alter von 67 Jahren gestorben. Seit Ende der 1980er Jahre arbeitete er mit den Coens zusammen, beginnend mit „Raising Arizona“, und zeichnete danach die Storyboards zu all ihren Filmen, darunter „Fargo“, „The Big Lebowski“, „True Grit“, „Hail, Caesar!“ und „The Ballad of Buster Scruggs“. Er wirkte außerdem an „Die Addams Family“ (1991) und „Twister“ mit und wurde dreimal für den Art Directors Guild Award nominiert. Anderson war auch Co-Host des Filmpodcasts „Filmically Perfect“ und veröffentlichte ein Buch mit seinen Storyboards zu „The Big Lebowski“.
Kim Kardashian beschäftigt fünf Nannys für ihre vier Kinder
Die 45-jährige Kim Kardashian arbeitet mit fünf Nannys für ihre vier Kinder North (13), Saint (10), Chicago (8) und Psalm (7). Im Sunday Times Style Magazine erklärte sie, dass jeweils eine Nanny im Dienst ist und die anderen vier im Schichtdienst arbeiten. Trotzdem beschreibt sie sich als mittelmäßig strengen Elternteil, der stark in den Alltag der Kinder eingebunden ist. Sie übernimmt persönlich Schulfahrten, isst jeden Abend mit den Kindern und liest ihnen vor dem Schlafengehen vor. Bei „The Kardashians“ entscheiden die Kinder selbst, wie stark sie an der Produktion beteiligt sind.
Kim Kardashian über fünf Jahre als Single vor Lewis Hamilton
Kim Kardashian hat der Times erzählt, dass sie fünf Jahre lang Single war, bevor sie sich mit Formel-1-Pilot Lewis Hamilton anfreundete. Die Zeit habe sich großartig angefühlt, sie habe sich auf ihre vier Kinder und ihre Projekte konzentriert. Nach der Trennung von Kanye West 2021, die 2022 rechtskräftig wurde, habe sie Zeit zur Heilung gebraucht und sei nicht bereit gewesen, sich zu öffnen. Die Romanze mit Hamilton zeigt sie öffentlich, von Paris-Reisen bis zu Fahrradtouren in New York, über die Beziehung selbst spricht sie bewusst wenig. Ihr Ex Pete Davidson äußerte laut E! News Verständnis dafür, dass sie die neue Liebe privat halten will.
Russell T Davies über Hassattacken, Trauer und die dunkle Seite des Online-Fandoms
Russell T Davies, Showrunner von „Doctor Who“ und „It’s a Sin“, hat dem Guardian ein ausführliches Interview gegeben. Der 63-Jährige wird seit Jahren wegen seiner Unterstützung für Transgender-Rechte online angegriffen und erhält Drohungen sowie „Groomer“-Vorwürfe, unter anderem von Aktivisten wie Graham Linehan. Einmal habe jemand seine Adresse herausgefunden und vor seiner Tür gestanden. Davies erzählt, er habe damals ein Küchenmesser an der Tür bereitgehalten. Er kritisiert, dass Algorithmen Hass zu Geld machen, und sieht „kein Ende“ dieser Entwicklung. In seinem Werk setze er bewusst komplexe Figuren ein, um unterschiedliche Perspektiven zu zeigen, etwa in „Tip Toe“, und verteidige sein Recht, nuancierte, manchmal unbequeme Geschichten zu erzählen.