Veranstaltungen & Kultur
Berliner Philharmoniker spielen nach 26 Jahren wieder in Buenos Aires
📅 2026-10-22 | 🔗 Quelle: tagesspiegel.de
Die Berliner Philharmoniker treten erstmals seit mehr als 26 Jahren wieder in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires auf. An drei Abenden spielt das Orchester diese Woche unter Chefdirigent Kirill Petrenko im Teatro Colón. Das Programm umfasst Brahms' Klavierkonzert Nr. 1, Tschaikowskys Vierte Symphonie, „Also sprach Zarathustra“ von Strauss und Elgars „Enigma-Variationen“. Als Pianist springt kurzfristig der Isländer Víkingur Ólafsson für den verletzten Daniil Trifonov ein. Die Konzerte in der Berliner Partnerstadt sind der Schlusspunkt einer Tournee, die zuvor auch nach New York, Bogotá und São Paulo führte. Bratschist Martin Stegner war schon vor 26 Jahren dabei und will sich diesmal die Aura des Opernhauses bewusst einprägen. Das Teatro Colón wurde zwischen 1890 und 1908 erbaut und hat 2.500 Sitz- und 1.000 Stehplätze.
Igor Levit gründet das Plattenlabel „No Silence“
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: tagesspiegel.de
Der Pianist Igor Levit hat ein eigenes Plattenlabel gegründet, das „No Silence“ heißt. Auf der Internetseite des Labels schreibt er, die Welt könne nie genug Stimmen haben, die künstlerisch intervenieren. Das Label soll ein Netzwerk sein, das Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützt, ihr Werk selbstbewusst zu veröffentlichen. Levit sagte dem Tagesspiegel, es gehe ihm um das Freie, Unbedingte und Explosive, zugleich Seriöse. Er beklagt einen Diskurszusammenbruch in der Kunst, in dem es darum gehe, welches Bild hängen darf und was förderfähig ist. Das Label startet mit drei Veröffentlichungen, deren Titel die Meldung nicht nennt.
Club [119] eröffnet am Freitag an der Storkower Straße 119
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, eröffnet das [119] an der Storkower Straße 119 im Gewerbegebiet nahe dem S-Bahnhof Landsberger Allee als neuer Ort für elektronische Musik. Ein Berliner Kreativteam hat das leerstehende Gebäude seit Anfang des Jahres in Eigenregie umgebaut. Vorher nutzte die Kirche von Unten das Haus bis Frühjahr 2025. Zwei Graffiti aus deren Zeit sind erhalten. Der große Floor wird noch umgebaut und soll bis Ende des Jahres fertig sein, dann sollen je nach Veranstaltung 1.300 bis 1.600 Gäste Platz finden. Der Eintritt zur Eröffnung beträgt 20 Euro, Vergünstigungen für einkommensschwache Gruppen werden laut Team geprüft. Die Clubcommission meldet in ihrer Studie „Clubkultur Berlin 2026“, dass nur noch 61 Prozent der Betriebe kostendeckend arbeiten, und der Eintritt ist mit 59 Prozent die wichtigste Einnahmequelle.
Titania Palast in Steglitz hat neuen Eigentümer
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: morgenpost.de
Der Titania Palast in der Schloßstraße in Steglitz hat einen neuen Eigentümer, wie der Immobiliendienstleister JLL am Mittwoch mitteilte. Käufer ist nach Angaben von JLL ein Berliner Family-Office, das die Immobilie langfristig halten will. Verkäufer war der Fonds Episo5, der von Tristan Capital Partners beraten wird. JLL vermittelte den Deal, KauriCAB Berlin begleitete die operative Seite. Das 1928 eröffnete Luxuskino hat in sieben Sälen rund 1.200 Plätze, im Gebäude sind außerdem McDonald’s und Aldi untergebracht. Laut JLL ist die Immobilie vollständig vermietet, die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge beträgt etwa sieben Jahre.
Verkehr & Infrastruktur
Köpenicker Landstraße: Radfahrstreifen ersetzt stadtauswärts eine Autospur
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Auf der Köpenicker Landstraße in Treptow-Köpenick wird stadtauswärts eine Autospur zum Radfahrstreifen umgewidmet. Der Streifen verlängert den bestehenden Abschnitt auf rund 1,5 Kilometer bis zur Trojanstraße, zusammen mit dem seit gut einem Jahr markierten Streifen zwischen Ludwig-Richter-Straße und S-Bahnhof Plänterwald fast zwei Kilometer. Stadtauswärts bleiben dem Autoverkehr dann zwei statt drei Spuren. Die Haltestellenbereiche bleiben vorerst ausgenommen, Radfahrende werden dort auf den baulichen Radweg zurückgeführt. Der alte, beschädigte Radweg soll entsiegelt und begrünt werden. Die Fahrbahnmarkierungen sind ab dem 19. Oktober vorgesehen, als Abschluss der 16. November 2026, Witterung kann das verschieben. Die Anpassungen an den Haltestellen sind für 2027 und 2028 geplant.
Rudolf-Wissell-Brücke: Sperrung der rechten Fahrspur dauert an
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: rbb24
Auf der A100 bleibt auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg in beiden Richtungen der jeweils rechte Fahrstreifen gesperrt. Die Verkehrsinformationszentrale verweist auf die Autobahn GmbH, die Brücke wird von externen Gutachtern untersucht. Deren Ergebnisse sollen erst Mitte November vorliegen. Die Einschränkungen gelten seit dem 7. Oktober und sollten ursprünglich zwei Wochen dauern. Ursache ist ein gerissenes Spannglied aus den 1980er-Jahren, das ausgetauscht werden muss. Ein Neubau der Brücke ist mittelfristig geplant.
S-Bahn-Ringbahn zwischen Halensee und Westend unterbrochen
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: rbb24
Auf der westlichen Ringbahn fahren ab Donnerstagmorgen, 4 Uhr, bis Freitag, 23. Oktober, 21:45 Uhr, keine Züge zwischen Halensee und Westend. Fahrgäste müssen Ersatzbusse nutzen. Die Ringbahn fährt von Halensee bis Charlottenburg, dort kann man auf die Stadtbahnlinien S3, S5, S7 und S9 umsteigen. Ab Freitagabend wird die Unterbrechung ausgeweitet: Dann fahren bis Montag, 26. Oktober, 1:30 Uhr, keine S-Bahnen zwischen Südkreuz und Westend. Grund sind Brücken- und Kabelarbeiten. Bereits vom 9. bis 12. Oktober war die Ringbahn zwischen Beusselstraße und Bundesplatz unterbrochen, wegen des Neubaus der Westend- und Ringbahnbrücken.
Ryanair schließt seine Basis am BER und halbiert das Winterangebot in Berlin
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: berliner-zeitung.de
Ryanair schließt zum 24. Oktober seine Basis am Flughafen BER, zieht sieben stationierte Flugzeuge ab und reduziert das Angebot in der Hauptstadt im Winterflugplan um rund die Hälfte. Zwölf Direktverbindungen entfallen komplett, nicht mehr ab BER erreichbar sind unter anderem Bologna, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Marseille, Palermo, Pisa, Reggio Calabria, Tallinn, Thessaloniki, Triest und Vilnius. Als Gründe nennt die Airline hohe Kosten am Standort Deutschland: seit der Pandemie gestiegene Flughafenentgelte in Berlin, höhere Sicherheits- und Flugsicherungsgebühren und die Luftverkehrsteuer. Nach Eurostat-Daten lag Berlin 2025 mit 26,1 Millionen Passagieren knapp vor dem Flughafen Warschau-Chopin, im laufenden Jahr hat Warschau den BER zeitweise bereits überholt. Ryanair verlagert seine Kapazitäten in Länder mit niedrigeren Abgaben und baut das Engagement in Polen aus, unter anderem mit zusätzlichen Flugzeugen am Flughafen Warschau-Modlin. BER-Chefin Aletta von Massenbach rechnet infolge des Rückzugs mit einem Rückgang der Fluggastzahlen. Wirtschaftsvertreter warnen, dass weniger Direktverbindungen die internationale Erreichbarkeit der Berliner Standorte verschlechtern können.
BER streicht den Lärmaufschlag für späte Abendflüge und erhöht die Lärmentgelte
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: rbb24
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg will den Lärmaufschlag für Starts und Landungen zwischen 22 Uhr und 23.59 Uhr streichen, der bisher gestaffelt nach Uhrzeit 100 bis 300 Prozent der Lärmentgelte beträgt. Gleichzeitig sollen die Lärmentgelte am BER insgesamt um zehn Prozent steigen, ihre Höhe richtet sich nach Größe und Lautstärke der Flugzeuge und nicht nach der Uhrzeit. Nach Angaben der FBB trafen die Abendaufschläge vor allem Airlines, deren Flugzeuge über Nacht in Berlin bleiben oder früh zu ihren großen Drehkreuzen starten, und sie haben die Zahl der Abendflüge nicht gesenkt. Im Schnitt landeten zuletzt 37 Flugzeuge pro Abend zwischen 22 Uhr und Mitternacht am BER, ihre Zahl hängt nach Angaben der FBB vom Flugverkehr insgesamt ab. Am Nachtflugverbot von Mitternacht bis 5 Uhr ändert sich nichts, der Lärmaufschlag dafür bleibt bei 500 Prozent des Lärmentgelts. Das Infrastrukturministerium des Landes Brandenburg hat die Änderungen nach Angaben der FBB bereits genehmigt.
Bierpinsel in Steglitz: Schutzkreis wegen drohender Fassadenabstürze ausgeweitet
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: tagesspiegel.de
Am Steglitzer Bierpinsel an der Schloßstraße drohen weitere Teile der Fassade abzustürzen, wie erste Untersuchungsergebnisse eines Gutachters ergaben, den der Eigentümer beauftragt hatte. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat den Turmbesitzer angewiesen, die Flächen unter dem Bierpinsel in einem Radius von zwölf Metern rund um den 1976 erbauten Gastronomieturm abzusperren. Der Turm steht über dem U-Bahnhof Schloßstraße. Die Absperrung hat weitreichende Beeinträchtigungen für den Verkehr zur Folge. Wie lange die Sperrung gilt, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Wirtschaft
Tesla plant eine zweite Halle in Grünheide und ein Batterielabor in Köpenick
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Tesla plant am Werk Grünheide eine zweite Produktionshalle mit rund 536.000 Quadratmetern Fläche, in der neben der Fahrzeugfertigung auch große Lager- und Logistikbereiche entstehen sollen. Als möglicher Baustart steht 2027 im Raum, einen Antragstermin und einen verbindlichen Bauzeitplan hat Tesla bislang nicht bestätigt. Langfristig soll der Standort bis zu eine Million Elektroautos jährlich ermöglichen, frühere Planungen sehen bis zu 42.000 Beschäftigte in Grünheide vor, derzeit sind es rund 12.000. In Köpenick wird an der Friedrichshagener Straße eine ehemalige Logistikhalle zu einem Batteriesicherheitslabor umgebaut, die Baugenehmigung wurde im Februar 2026 erteilt und der Abschluss ist für Dezember vorgesehen. Zunächst sollen dort rund 130 Fachkräfte arbeiten, in den kommenden Jahren sollen es mehr werden. Eine zentrale Voraussetzung bleibt die Wasserwirtschaft, zusätzliche Aufbereitungsanlagen und geschlossene Kreisläufe sollen die Erweiterung innerhalb der vereinbarten Frisch- und Abwassermengen ermöglichen. Die geplante zweite Autofabrik des chinesischen Unternehmens Dreame in Brandenburg ist nach Medienberichten vorerst gestoppt.
Taiwans Wettbewerbsbehörde lehnt Verkauf von Foodpanda an Grab ab
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: tagesschau
Die taiwanesische Wettbewerbsbehörde TFT hat den Verkauf des Taiwan-Geschäfts der Tochterfirma Foodpanda nicht genehmigt, wie Delivery Hero mitteilte. Der Deal an den Konzern Grab war im März für 600 Millionen US-Dollar vereinbart worden, beide Seiten hatten dafür eine sogenannte Break-Fee-Vereinbarung getroffen, nach der bei einem Scheitern aus festgelegten Gründen eine Entschädigung fällig wird. Delivery Hero kann nach eigenen Angaben Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen, ob der Konzern davon Gebrauch macht, teilte er nicht mit. Der Sitz des Unternehmens ist Berlin, operativ aktiv ist es in Deutschland seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway aber nicht mehr. Im Juli hatte Delivery Hero eine geplante Übernahme durch Uber bekanntgegeben, das Unternehmen wird mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet. Uber hat sich im Zuge des Kaufs verpflichtet, den Hauptsitz in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der Belegschaft vorzunehmen.
Stadtentwicklung & Wohnen
Wohnungsneubau im Berliner Umland bricht ein
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: Berliner Morgenpost
Laut Jahresbericht des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen sanken die Neubauinvestitionen der BBU-Unternehmen im Berliner Umland 2025 um 40,1 Prozent. Brandenburgweit begannen die Mitgliedsunternehmen den Bau von nur 451 Wohnungen, 44,5 Prozent weniger als 2024. Im Umland stehen nur 1,8 Prozent der Wohnungen leer; als ausgeglichen gilt ein Markt mit etwa drei Prozent, so BBU-Vorständin Maren Kern. Als größte Neubaubremse nennt der Verband stark gestiegene Finanzierungs- und Baukosten: Bei 4700 Euro je Quadratmeter Baukosten, 80 Prozent Kredit und zwei Prozent Tilgung ergibt sich zu den Zinsen von Mitte Oktober eine Kostenmiete von mindestens 24 Euro je Quadratmeter, also 1560 Euro nettokalt für 65 Quadratmeter. Rund 86 Prozent der Umland-Unternehmen halten die Förderhöhe für unzureichend.
Erster Rohbau im Quartier Marienhöfe in Tempelhof ist fertig
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: morgenpost.de
Im Quartier Marienhöfe in Tempelhof ist der erste Rohbau eines Wohngebäudes fertig, wie das Unternehmen Goldbeck mitteilte, das das Projekt realisiert. Die Grundsteinlegung liegt weniger als ein Jahr zurück, nach Angaben des Unternehmens liegt das Projekt voll im Zeitplan. Die Häuser entstehen in serieller Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad, Bauelemente werden in Werken vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Das Gebäude hat 80 Wohnungen, die meisten davon Dreizimmerwohnungen, und wie die weiteren Häuser begrünte Dächer sowie Photovoltaikanlagen. Der nördliche Abschnitt mit elf Wohn- und Geschäftshäusern sowie einem Quartiersgebäude soll im August 2028 fertig sein. Auf dem zehn Hektar großen Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Mariendorf sind außerdem Gewerbe, Gastronomie, eine Kita und Platz für Geflüchtete geplant. Das Quartier wird autofrei sein, von einer Radverbindung auf der Nord-Süd-Achse durchzogen und ist über den S-Bahnhof Attilastraße erreichbar.
Vivantes Klinikum Neukölln: Neubau am Nordkopf steht vor der Übergabe
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Am Vivantes Klinikum Neukölln stehen die Arbeiten am Neubau Haus 50 am Nordkopf kurz vor dem Abschluss, die Übergabe plant Vivantes noch für 2026. Der Erweiterungsbau soll eine neue Rettungsstelle, Operationssäle, Pflegestationen und einen neuen Hubschrauberlandeplatz aufnehmen und die überlastete Notfallversorgung im Berliner Süden entlasten. Die Rettungsstelle behandelt jährlich rund 80.000 Patientinnen und Patienten, obwohl sie ursprünglich nur für 25.000 Fälle gedacht war. Der Neubau schafft zudem Ausweichflächen, damit das 1986 entstandene Hauptgebäude abschnittsweise saniert werden kann, bis 2042 soll der gesamte Campus erneuert sein. Die Fertigstellung hat sich um rund zwei Jahre verzögert, das Architekturbüro nennt Oktober 2026 als Termin. Wann der Klinikbetrieb im Neubau startet, hat Vivantes bislang nicht mitgeteilt. Für den Erweiterungsbau wurden zuletzt rund 226 Millionen Euro veranschlagt, davon trägt das Land Berlin rund 164 Millionen Euro. Auf dem Klinikgelände entsteht außerdem eine Kita mit 120 Plätzen, die im Herbst 2026 eröffnen soll.
Wohnprojekt N48 in Mahlsdorf kann ohne Rückbau weitergebaut werden
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: entwicklungsstadt.de
Beim Wohnprojekt N48 an der Neuenhagener Straße in Berlin-Mahlsdorf ist die Unsicherheit um das oberste Geschoss beendet. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat eine planungsrechtliche Befreiung erteilt, ein Rückbau ist damit nicht erforderlich. Zuvor hatte die Bauaufsicht geprüft, ob das Gebäude in den oberen Geschossen höher errichtet wurde als genehmigt; die Nutzung des obersten Geschosses war deshalb vorübergehend untersagt, und ein Baustopp stand im Raum. Nach Angaben der CasaNova RE GmbH, die die Entscheidung am Mittwoch verkündete, sind rund 95 Prozent der 62 Eigentumswohnungen bereits verkauft. Das Projekt umfasst Wohnungen mit einem bis drei Zimmern, Penthouses mit Dachterrassen sowie 29 Stellplätze in einer Tiefgarage. Wann die Wohnungen vollständig bezugsfertig sind, ist noch nicht bekannt.
Sicherheit & Justiz
Prozess um Mietbetrug: 39 Fälle, mehr als 123.000 Euro
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: Berliner Morgenpost
Dem 51-jährigen Marco H. wird in 39 Fällen Betrug vorgeworfen. Laut Anklage gab er sich als andere Person aus und präsentierte einen gefälschten Personalausweis. Im Herbst 2023 zeigte er einer Reihe von Interessierten eine Berliner Wohnung; in der Regel überwiesen sie 3400 Euro für Erstmiete, Kaution und einen Küchenabschlag. In nicht einmal zwei Monaten kamen so mehr als 123.000 Euro zusammen, die Wohnung bekam aber niemand. Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, vier Verkäufe eines Einfamilienhauses in Schöneiche vorgetäuscht zu haben: Statt 310.000 Euro zahlten Käufer notariell beglaubigt 160.000 Euro, dazu 150.000 Euro bar; insgesamt rund 490.000 Euro, die die Geschädigten bisher nicht zurückerhalten haben. Der Angeklagte räumte das Geschehen zum Prozessauftakt ein, machte für die Schuld aber einen Kooperationspartner verantwortlich, der ihn erpresst habe. Der Prozess am Amtsgericht Tiergarten begann am Dienstag und wird am Donnerstag fortgesetzt; weitere sieben Termine sind angesetzt, der letzte am 26. November 2026. Kautionsbetrug auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt kommt laut Morgenpost immer wieder vor Gericht; im Vormonat wurde ein 36-Jähriger am selben Gericht verurteilt.
18-Jähriger im Park Hellwichstorp in Hellersdorf mit Messer verletzt
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: berlin.t-online.de
Im Park Hellwichstorp in Berlin-Hellersdorf ist am Mittwochnachmittag ein 18-Jähriger mit einem Messer angegriffen worden. Gegen 16.20 Uhr alarmierten Polizei und Feuerwehr zum Park; vorausgegangen war nach bisherigen Erkenntnissen ein Streit zwischen mehreren Personen, bei dem einer der Beteiligten das Messer zog. Der Jugendliche soll sechs Stichverletzungen erlitten haben, fünfmal in den Rücken und einmal in die Schulter. Rettungskräfte versorgten ihn am Tatort und brachten ihn in ein Krankenhaus; laut Polizei schwebt er nicht in Lebensgefahr. Die Polizei konnte die Angaben zunächst weder bestätigen noch dementieren, die Täter sind weiterhin flüchtig. Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 3.599 Messerangriffe registriert, 187 mehr als im Jahr davor; fast jede zweite Attacke ereignete sich im öffentlichen Raum.
Charité nimmt eigene Website aus Sicherheitsgründen offline
📅 2026-10-21 | 🔗 Quelle: rbb24
Die Charité hat am Mittwochmittag ihre eigene Website abgeschaltet, ebenso die Seiten des Berlin Institute of Health at Charité und weitere Webseiten. Die Klinik teilte das auf X mit und spricht von dringenden präventiven Maßnahmen, nicht von einem Cyberangriff. Die notwendigen Sicherheitsupdates sollen bis Donnerstag eingespielt werden. Laut Pressesprecher Markus Heggen gegenüber der dpa sind nur die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Netz eingeschränkt, der Klinikbetrieb nicht. Derzeit ist es jedoch nicht möglich, online über die Website einen Termin zu buchen.